Der Bärlauch – ein leckeres und sehr beliebtes Frühlingskraut

Diese vielseitige Pflanze hält im Frühjahr in zahlreichen Küchen Einzug

An Ostern habe ich gemeinsam mit meinem Lebensgefährten Michael einen Ausflug zum Kühkopf bei Erfelden im südhessischen Ried unternommen.

Bärlauch

Auf dem Kühkopf blühte über Ostern schon vielserorts der Bärlauch

In diesem weitläufigen Naturschutzgebiet wachsen zahlreiche Pflanzenarten, so auch der als Gewürz sehr beliebte Bärlauch. Ich mag ihn vor allem seines intensiven Geruchs, der an frischen Knoblauch erinnert.

Während unseres Spaziergangs durch das bewaldete Gebiet erwartete uns mancherorts ein Teppich von blühenden Bärlauch. Diese grün-weiße Pracht lud uns zu zahlreichen Fotoaufnahmen ein. Die Blüten lockten eine Vielzahl von Insekten an, die ich in einige meiner Bilder integrierte.

Insekten auf dem Bärlauch

Der Bärlauch lockt mit seinen strahlend weißen Blüten eine Vielzahl an Insekten an

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Verbreitet ist der Bärlauch vor allem in den Wäldern Europas und Asiens. Er wächst bis zu einer Höhenlage von 1.900 Metern. In der Regel blüht er von April bis Mai.

Dieses sehr beliebte Wildgemüse hält zu Beginn des Frühjahrs in zahlreichen Küchen Einzug. Viele Speisen werden mit ihm geschmacklich verfeinert und aufgepeppt. Die Pflanze ist zwar vollständig essbar, genutzt werden aber in erster Linie die Blätter, manchmal auch die Stängel. Der Bärlauch dient unter anderem als Dip von Saucen oder auch Kräuterbutter, häufig wird er jedoch auch einfach als Gemüse für die Frühlingsküche genutzt.

Sehr empfehlenswert ist zudem eine frische Bärlauchsuppe, die man hervorragend als Vorspeise servieren kann. Folgendes Rezept möchte ich hierzu vorstellen:

Bärlauchsuppe (für 2 Personen)
Zubereitungszeit: 45 Minuten

Bärlauch auf dem Kühkopf

Der Bärlauch gilt in der Frühlingskuche als ein vielseitiger Verfeinerer von Speisen

150 g Kartoffeln
1 Knoblauchzehe
40 g Schalotten
20 g Butter
400 ml Gemüsefond
125 ml Schlagsahne
50 g Bärlauch
Salz
Pfeffer
Muskat
1 Tl Zitronensaft

Zubereitung:

Schalotten und Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden. Kartoffeln ebenfalls schälen, waschen und würfeln. Anschließend die Butter erhitzen, Knoblauch, Schalotten und Kartoffeln darin dünsten. Gemüsefond und Sahne hinzufügen, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Suppe 20 Minuten auf geringer Hitze kochen lassen. Währenddessen den Bärlauch waschen, putzen und in feine Streifen schneiden. Suppe mit 3/4 des Bärlauchs in einem Mixer fein pürieren, danach den Zitronensaft hinzugeben. Die fertige Suppe in Tellern anrichten, mit den übrigen Bärlauchstreifen garnieren.

Guten Appetit!

Quelle: www.essen-und-trinken.de/rezepte/39741-rzpt-baerlauchsuppe

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Das neue Begrüßungsvideo in meinem YouTube-Kanal

In diesem Beitrag möchte ich gerne mein Begrüßungsvideo bei YouTube vorstellen, dass ich neu gestaltet habe. Neben meiner Website und diesem Blog nutze ich den Kanal, um meine Erlebnisse und Erinnerungen auch in visueller Form zur Verfügung zu stellen, wie beispielsweise von meinen Reisen oder auch Ausflügen.

Natürlich seid ihr herzlich dazu eingeladen, dort vorbeizuschauen. Vielleicht kennt ihr den einen oder anderen Ort auch bereits, oder ihr findet neue Anregungen für euren nächsten Urlaub sowie Ausflug. Ich wünsche euch viel Spaß beim Stöbern und Anschauen! 🙂

Video:

 

 

Mystische Orte

Bilder im Nebel heben sich durch ihre einzigartige mystische Atmosphäre in besonderer Weise hervor. Sie begrenzen das Sichtfeld und bringen somit den Betrachter zum Rätseln. Was verbirgt sich hinter dem dunstigen Vorhang?

Als Hobbyfotografin bin ich immer wieder von derartigen Aufnahmen begeistert. In der folgenden Fotostrecke habe ich verschiedene Bilder zu diesem Thema zusammengefasst, die ich auf meinen Touren innerhalb Darmstadts und Umgebung aufgenommen habe.

Urlaub auf Usedom – Pressemitteilung

Kürzlich habe ich eine neue Pressemitteilung rund um das Reiseziel Usedom veröffentlicht, die ich auch in meinem Blog gerne vorstellen möchte. In dieser informiere ich neben den Strandbädern selbst über die vielfältigen Freizeitmöglichkeiten vor Ort.

Pressemitteilung YS – Wir befinden uns im Monat Februar, und viele Menschen planen jetzt ihren nächsten Sommerurlaub. Doch wohin soll die Reise gehen? Während manche gerne ihre Ferien in den Bergen verbringen, zieht es andere eher an das Meer. Bei deutschen Urlaubern sind nach wie vor die Ostseeregionen im eigenen Land ein beliebtes Reiseziel. Sie ziehen das ganze Jahr über eine große Anzahl an Touristen an. Erwähnenswert ist hierbei die im äußersten Nordosten Deutschlands gelegene Ferieninsel Usedom. Nach Rügen gilt sie als das zweigrößte Eiland auf deutschem Boden. Sie befindet sich nahe der Hansestadt Greifswald in der Pommerschen Bucht. Größtenteils gehört die Insel zu Deutschand, ein kleinerer im Osten gelegener Bereich wird Polen zugerechnet. Durch den Peenestrom und das Stettiner Haff ist Usedom vom Festland getrennt.

Die Seebrücke Heringsdorfist mit 508 Metern die längste in Deutschland.

Die Seebrücke Heringsdorf ist mit 508 Metern die längste in Deutschland.

Sehr populär bei Urlaubern sind die drei bekannten Kaiserbäder Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin. Bereits im 19. waren sie für den Tourismus von großer Bedeutung, dies hat sich bis heute nicht geändert. Sehr sehenswert ist vor allem die 1995 errichtete Seebrücke in Heringsdorf, die mit 508 Metern als die längste ihrer Art in Deutschland gilt. Nicht weit von ihr entfernt steht des Weiteren der größte Strandkorb der Welt. Er ist stolze sechs Meter breit und vier Meter hoch.

Auf Usedom spielt vor allem auch die für die deutschen Seebäder charakteristische Bäderarchitektur eine wichtige Rolle. In den Orten auf der Ferieninsel findet man zahlreiche in diesem Stil errichtete Villen. Sie stammen größtenteils noch der Ära, als sich der Tourismus allmählich in der Gegend etablierte. Erstmals wurde die Bäderarchitektur 1793 in Heiligendamm angewendet, das als das älteste Seebad in Europa gilt. Der Stil verbreitete sich rasant in der umliegenden Region. Die Besonderheit dieser Architekturart ist die Kombination unterschiedlicher Baumerkmale aus mehreren Epochen. Um die historische Identität der Seebäder zu bewahren, wird auch heute noch oftmals im Bäderstil gebaut.

Die Tauchgondel im Ostseebad Zinnowitz. Diese gilt als die weltweit erste ihrer Art.

Die Tauchgondel im Ostseebad Zinnowitz. Diese gilt als die weltweit erste ihrer Art.

Wer dem in den großen Ostseebädern herrschenden Trubel eher ausweichen möchte, kann seinen Urlaub auch in den kleineren Seebädern wie Koserow, Karlshagen oder auch Zinnowitz verbringen. Letzteres hält für Besucher eine ganz besondere Attraktion bereit. Bei dieser handelt es sich um die weltweit erste Tauchgondel, die sich direkt an der dortigen Seebrücke befindet. Seit 2006 besteht für Interessierte die Gelegenheit, mit der Gondel eine Reise in vier Meter Tiefe zu unternehmen. Neben einmaligen Eindrücken, die sie während des 40minütigen Tauchgangs erhalten, erfahren sie so einiges über die Tier- und Pflanzenwelt unter Wasser.

Doch auch Urlauber, die eher die Ruhe in der Natur suchen, kommen hier nicht zu kurz. Auf Usedom gibt es viele Möglichkeiten für Spaziergänge, Wanderungen oder auch Radtouren. Beliebt bei Naturfreunden ist beipielsweise das Hinterland entlang des Achterwassers, bei dem es sich um eine Lagune des in die Ostsee fließenden Peenestroms handelt. Dieses nicht sehr tiefe Gewässer gilt zudem als populärer Treffpunkt für Surfer und Segler. Auch einen Bootsverleih gibt es hier. Dieser befindet sich auf der Halbinsel Loddiner Höft südwestlich des Fischerdorfes Loddin. Geprägt wird sie durch ihre einmalige Steilküste, die schroff ins Achterwasser abfällt und dem Gebiet eine unvergessliche romantische Atmosphäre verleiht. Unterhalb dieser befindet sich auch ein kleiner Sandstrand. Das Löddiner Höft zeichnet sich zudem durch zahlreiche Busch- und Wiesenlandschaften sowie eine abwechslungsreiche Pflanzenwelt aus.

Das Technikmuseum in Peenemünde

Sehr empfehlenswert: Ein Besuch des Technikmuseums in Peenemünde

Wegen seiner historischen Bedeutsamkeit ist ein Besuch des Technikmuseums in dem im Norden der Insel gelegenen Peenemünde sehr zu empfehlen. Diese ehemalige Heeresversuchsanstalt ging durch ihre bahnbrechenden Entwicklungen von Raketen zwischen 1936 und 1945 in die Geschichte ein. Die heutige Ausstellung zeigt Nachbildungen der legendären „V1“ und „V2“. Jedoch auch die schlimmen Schattenseiten dieser Operationen bleiben in der Ausstellung nicht unerwähnt.

Zahlreiche weitere Möglichkeiten für Unternehmungen auf Usedom stellt das Portal

Online-Destination.de in einer umfangreichen Galerie unter dem Link https://www.online-destination.de/deutschland/usedom/ vor. Hier erfahren die Leser viel Wissenwertes zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten. Auch gibt es hier unzählige spannende Tipps zu Ausflügen in dieser vielseitigen Urlaubsregion.

Und speziell für Familien mit Kindern gibt es auf meiner Online-Präsenz zahlreiche Ideen für den Urlaub auf Usedom: https://www.steplavage.de/kinder/ausflugsziele/usedom/

Der Hessencourrier in Kassel – Ein Dampfzug mit Charme

Vergangenen Herbst haben wir im Zuge unserer Tour durch Nordhessen auch den Bahnhof des Hessencourrier e. V. in Kassel besucht. Diese im Jahr 1972 ins Leben gerufene Interessensgemeinschaft hat es sich zum Ziel gesetzt, historische Eisenbahnfahrzeuge zu sammeln und wieder fahrtüchtig zu machen. Zu diesen gehören verschiedene Dampf- und Diesellokomotiven, aber auch Güter- und Personenwagen. Da ein Großteil  der Züge einst auf hessischen Bahnstrecken verkehrte, wurde der Name „Hessencourrier“ gewählt.

Museumseisenbahn Hessencourrier

Die historische Museumseisenbahn des Vereins Hessencourrier e. V. fährt an insgesamt 12 Terminen im Jahr

Die ursprüngliche Bahnstation des Vereins befand sich bis 2007 im Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe Süd. Diese musste allerdings einer Werkstatt für die Verkehrsgesellschaft Cantus weichen. Daher wurde ein neuer Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe Hessencourrier in unmittelbarer Nähe errichtet.

An zwölf Terminen im Jahr fährt von hier aus auf der 33,4 Kilometer langen Route Kassel–Naumburg eine historische Museumseisenbahn, so auch an dem Tag unseres Besuchs. Von dem Zug sowie der Ausfahrt aus dem Bahnhof habe ich ein kleines Video gedreht, das euch mit auf eine Reise in die Vergangenheit nimmt.

Video:

Ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest!

„Ich wünsche dir zur Weihnacht:

Wunder – kleine und große.
Engel – die dich begleiten,
wo immer du auch bist.
Immergrün – für Hoffnung und Beständigkeit.
Harmonie – in deinen vier Wänden und in deinem Herzen.“

Quelle: die-persoenliche-note.de

Wieder ist ein Jahr fast vorbei. Ich kann manchmal gar nicht glauben, wie schnell die Zeit vergeht.

Den Lesern meines Blogs wünsche ich ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr 2019. 🙂

Bessunger Weihnachtsmarkt

Anbei findet ihr noch ein kleines Video, das ich vorletztes Wochenende auf dem Wiesbadener Sternschnuppenmarkt gedreht habe:

 

Die Johanneskirche – Meine langjährige Nachbarin

Das neugotische Bauwerk ist namensgebend für das Darmstädter Johannesviertel und stellt zudem seinen Mittelpunkt dar.

Meinen heutigen Blogbeitrag möchte ich der Johanneskirche widmen, die sich seit vielen Jahren in meiner Nachbarschaft im Johannesviertel befindet. Mein täglicher Weg führt fast immer an ihr vorbei.

Die Darmstädter Johanneskirche

Die beeindruckende Darmstädter Johanneskirche ist namensgebend für das Johannesviertel, das früher „Blumenthalviertel“ genannt wurde

Das imposante Bauwerk liegt nur zehn Minuten Fußweg vom zentral gelegenen Luisenplatz entfernt. Erbaut wurde die neugotische Kirche nach den Vorlagen des Münchner Architekten Heinrich von Schmidt von dem Kirchenbaumeister Karl Schwartze, ihre Einweihung fand im Jahr 1894 statt. Besonders eindrucksvoll waren die Glasfenster des Gebäudes, die Szenen aus dem Leben Christi und der hessischen Kirchengeschichte darstellten. Leider wurden diese mitsamt des Gotteshauses im Zweiten Weltkrieg zerstört. Glücklicherweise blieben die Kirchenglocken erhalten. Diese waren zuvor nach Hamburg zum Einschmelzen gebracht worden. 1951 fand deren Rückführung nach Darmstadt statt. Heute hängen diese vierstimmigen Glocken in dem 61 Meter hohen Kirchturm.

Nur ein Jahr danach erfolgte der Neuaufbau der Johanneskirche unter Leitung von Oberbaurat Karl Schaefer. Viele der einstigen neugotischen Stilelemente verschwanden im Zuge dessen, da die Gemeinde vor allem für den Innenraum Wert auf eine schlichte Gestaltung legte. Bei der Wiederrichtung wurden des Weiteren die für die Dachdeckung vorhandenen Schieferplatten entwendet. Aus diesem Grund war das Dach über einen langen Zeitraum mit Ziegelsteinen gedeckt.

Der Kirchturm der Darmstädter Johanneskirche

Der 61 Meter hohe Turm der Darmstädter Johanneskirche

2001 fanden an dem Kirchengebäude umfangreiche Restaurierungen statt. Infolgedessen wurde auch das Dach renoviert und mit ungleich großen Schieferplatten gedeckt. Das Gotteshaus ist die Pfarrkirche der evangelischen Johannesgemeinde in Darmstadt. In ihr finden vielseitige Gottesdienste statt, die auf unterschiedliche Alters- und Zielgruppen abgestimmt sind.

Weitere Informationen findet ihr auf der Website der Johannesgemeinde:

http://www.johannesgemeinde.com