Das Nilpferd

Ein schönes Gedicht über ein interessantes Tier, verfasst von der Autorin Hildegard Lewandowsky

Hildegard Lewandowsky

Das Nilpferd ist ein Tier, das ist nicht schön,
das kann man auf den ersten Blick schon seh‘n.
An Land hält’s ja auch nicht besonders lange aus,
drum kommt’s nur ungern aus dem Wasser raus.
Da plantscht es rum, taucht ab und zu mal unter
und hat’s Gesellschaft, wird es richtig munter.

Vielleicht packt‘s dann sogar der Übermut;
wir wissen’s nicht, man sieht es nicht so gut
wenn man vom Ufer aus ins Wasser blickt.
Ist’s fröhlich oder spielt es nur verrückt?
Da, wo es wohnt, ist es auch ganz schön schwül;
drum bleibt‘s im Wasser, da ist‘s ziemlich kühl.

Und trotzdem wird das Nilpferd heiß geliebt,
das es für Kinder auch aus Plüsch und Watte gibt.
Das sollte man nicht in den Nil einstippen oder tauchen,
danach wär’s nicht mehr richtig zu gebrauchen.
Man liebt es, das ist ja das besond‘re dieses Falles.
Es stellt sich raus: die Schönheit…

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