Unsere abenteuerliche Reise mit der Inlandsbahn durch Schweden – Ein Überblick

Endlose Wälder, traumhafte Seenlandschaften und lebhafte Rentierherden im viertgrößten Flächenland Europas

Unsere Schweden-Reise im Juni 2017

Inhaltsverzeichnis (einzelne Abschnitte bitte klicken):

Im Juni dieses Jahres haben wir uns einen seit Jahren bestehenden Traum erfüllt: eine Reise mit der Inlandsbahn durch die malerische Landschaft der schwedischen Taiga.

Die Idee, eine derartige Tour zu unternehmen, hatten wir erstmalig im Juli 2012 an einem lauen Sommerabend beim Italiener. Im Laufe der Jahre sprachen wir immer wieder darüber. Schließlich fassten wir im Januar 2017 den Entschluss, die Reise in diesem Jahr nun endlich zu machen, und wir haben es nicht bereut. Im Gegenteil…

Die schwedische Inlandsbahn

Die schwedische Inlandsbahn – Mit dieser werden wir in den nächsten Tagen auf einer Strecke von über 1000 km (Rückfahrt nicht mitgerechnet) den Polarkreis passieren

Am 16. Juni flogen wir zunächst nach Stockholm, wo wir den Beginn und das Ende des Urlaubs verbrachten. Einen Beitrag in diesem Blog über die vielseitige Metropole findet ihr hier. Nach einer Übernachtung fuhren wir am folgenden Morgen mit der schwedischen Staatsbahn weiter nach Mora. Dieses sehr hübsche Städtchen liegt sehr romantisch am Siljansee, unser Hotel befand sich nur wenige Minuten zu Fuß von diesem entfernt. Wir verbrachten in Mora einen Tag und eine Nacht. Nachdem wir im Hotel eingecheckt hatten, unternahmen wir einen kleinen Spaziergang am See entlang und durch die Stadt. Nach anfänglicher Bewölkung ließ sich die Sonne blicken, es war angenehm warm, so dass wir keine Jacke brauchten.

Das Dalarnapferd als Wahrzeichen der schwedische Provinz Dalarna

Das Dalapferd am Siljansee in Mora – Dieses gilt als das Wahrzeichen der dortigen Provinz Dalarna

Am See bewunderten wir eine imposante Statue des Dalarnapferdes, das als das Wahrzeichen dieser Provinz (Dalarna) gilt. In der Fußgängerzone beeindruckte uns vor allem ein schönes altes Holzhaus, dass sich neben moderneren Bauten in besonderer Weise hervorhob. Am folgenden Vormittag besuchten wir nach einem üppigen Frühstück das Wohnhaus des dortigen in der Region sehr bekannten Künstlers Anders Zorn (*1860 +1920). Hier wohnte er gemeinsam mit seiner Frau Emma ab Ende des 19. Jahrhunderts. Das Wohnhaus selbst ist auch heute noch mit originalem Inventar erhalten, so dass wir uns ein gutes Bild machen konnten, wie die beiden damals lebten. Erwähnenswert ist vor allem, dass es sich um das erste Haus mit Elektrizität in dem Ort handelte. Auch ein Telefon gab es damals bereits. Sehr schön fanden wir zudem den Garten, den der Künstler herzförmig um das Haus anlegen ließ.

Holzhaus in der Fußgängerzone von Mora

Die Fußgängerzone in Mora – Dieses schöne aus dem Jahr 1901 stammende Holzhaus hebt sich aus einer Reihe modernerer Bauten in besonderer Weise hervor

Nach einem kleinen Mittagssnack in einem Café holten wir die Koffer aus dem Hotel und begaben uns zum Bahnhof der Inlandsbahn. Hier startete unsere Reise ab 15.00 Uhr. Sehr aufgeregt erwarteten wir die Einfahrt des Zuges. Dies war der Beginn einer abenteuerlichen und ereignisreichen Reise, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird. Eine Strecke von rund 1.100 Kilometern lag vor uns, bis wir vier Tage später  unserem Zielort Gällivare erreichten. Dieser befindet sich etwa 70 Kilometer über dem Polarkreis. Während unserer Fahrt ging es an endlosen Wäldern und faszinierenden Seenlandschaften vorbei. Orte, die wir passierten, waren Östersund, Vilhelmina und Arvidsjaur. Und selbstverständlich hielten wir auch am Polarkreis. Über die einzelnen Reiseetappen und Orte werde ich in den nächsten Blogartikeln noch ausführlich berichten.

Doch Schweden besticht nicht nur durch seine ursprüngliche Landschaft, sondern auch durch eine vielseitige Kultur, wie zum Beispiel die der Sami (Ureinwohner Lapplands), die heute noch an vielen Orten lebendig ist. Über das Land selbst gibt es eine Reihe an informativer Literatur, die seine Leser inspiriert. Auch der Autor Gunter Flügel nimmt in seinen Büchern seine Leser mit auf eine Reise nach Schweden. In seinem Werk „Auswandern nach Schweden, Ein Erfahrungsbericht“ schreibt er über seine ganz persönlichen Erlebnisse der letzten 20 Jahre. In seinem zweiten Buch „Öland – Reise in eine andere Zeit“ gibt er ganz besondere Einblicke in eine faszinierenden Insel, die sich im Osten Schwedens befindet und sich mittlerweile zu einem beliebten Reiseziel entwickelt hat. Eine entsprechende Übersicht zu den Büchern findet ihr auf Manufacturware.blogspot.de.

Eine weitere Leidenschaft des Autors ist das Vermitteln von schwedischen Sprachkenntnissen. In seinem Wohnort Orrefors bietet er ab Sommer 2018 zu mehreren Terminen zweiwöchige Sprachseminare an. Neben dem Erlernen der Sprache selbst gehört auch zum Angebot das Erkunden der sehr interessanten sowie sehenswerten Umgebung. Besucher bekommen auf diese Weise vieles über das Leben und die Kultur vor Ort mit. Nähere Infos zu den Seminaren gibt es auf der Internetpräsenz Handelshus.se.

In dem folgenden Video besteht für euch ebenfalls die Möglichkeit, eine virtuellen Reise durch Schweden zu unternehmen, und zwar mit der Inlandsbahn. In dem rund 15minütigen Film befinden sich neben den wichtigsten Stationen und Sehenswürdigkeiten auch meine ganz besonderen persönlichen Eindrücke. Das Video dokumentiert unsere Hinfahrt von Mora nach Gällivare. Anzumerken ist hierbei allerdings, dass wir den Ort Vilhelmina erst auf unserer Rückreise besucht haben. Trotzdem habe ich diesen der Reihenfolge entsprechend in das Video integriert. Ich wünsche euch viel Freude beim Anschauen und Träumen!

Video:

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