Unsere erste Etappe mit der Inlandsbahn: Fahrt nach Östersund

Unsere Schweden-Reise im Juni 2017

Inhaltsverzeichnis (einzelne Abschnitte bitte klicken):

Am Sonntag, 18. Juni 2017 um 15.00 Uhr ging es los: Unserer erste Etappe mit der schwedischen Inlandsbahn, die auch pünktlich in Mora abfuhr. Unsere Koffer deponierten wir in einem Vorraum vor der Fahrerkabine.

Innenbereich der schwedischen Inlandsbahn

Jetzt geht es los: Die Fahrt mit der schwedischen Inlandsbahn- heute bis Östersund

Die Sitzplätze hatten wir zwar im Voraus reserviert, trotzdem waren während der ganzen Fahrt noch genügend frei. Auf diese Weise hatten wir die Möglichkeit, zwischendurch auch einmal den Platz zu wechseln, um Foto- oder Filmaufnahmen zu machen. Während der Fahrt ging es an vielen dichten Wäldern und romantischen Seen vorbei. Ein Highlight erwartete uns etwa nach einer halben Stunde Fahrzeit: die Schlucht Storstupet mit einer eindrucksvollen Stromschnelle. Von der Eisenbahnbrücke aus, auf der der Zug auch kurz hielt, blickten wir in 34 Meter Tiefe.

Schlucht Storstupet in Schweden

Blick in die eindrucksvolle Schlucht Storstupet nach ca. 1/2 Stunde Fahrt

Die Reiseleiterin in der Inlandsbahn war sehr zuvorkommend. Sie versorgte die Fahrgäste unterwegs mit vielen Informationen und auch Broschüren in Schwedisch und Englisch. Als sie mitbekam, dass wir aus Deutschland kommen, hat sie sogar extra für uns eine deutsche Broschüre an einer Raststätte gekauft.

Unsere erste Pause legten wir in Sveg ein. Hierbei handelt es sich um den Hauptort der Provinz Härjedalen. Seit den 1270er Jahren ist dieser als Thingplatz (historische Stätte, an der Volks- und Gerichtsversammlungen abgehalten wurden) bekannt. Des Weiteren war der Ort bis ins 19. Jahrhundert ein Kirchenzentrum. Durch Ansiedlung großer Holzfirmen und den Anschluss an die Eisenbahn wurde Sveg schließlich zum Hauptort in der Region. Interessant fanden wir an dem dortigen Bahnhof ein altes Fahrrad, das wir fotografierten.

Bahnhof in Sveg mit altem Fahrrad

Unsere erste Pause in Sveg – an diesem Ort wurden früher Volks- und Gerichtsversammlungen abgehalten

Zum Abendessen hielten wir an dem Ort Åsarna, wo es auch eine Raststätte gab. Das Essen hatten wir vorher im Zug bei der Reiseleiterin vorbestellt, die die Bestellung dann direkt an das Lokal weitergab. Hier war es deutlich kühler als in Mora, unangenehm war vor allem der kalte Wind. Ursprünglich hatte ich vor, nach dem Essen einen kleinen Spaziergang zu unternehmen. Da ich recht dünn angezogen war und deshalb entsprechend fror, war ich froh, als ich wieder im Zug saß. Während der Weiterfahrt zog ich mir daher dickere Kleidung an. Wir erreichten unseren heutigen Zielort Östersund pünktlich um 21.00 Uhr. (Näheres zu der Stadt berichte ich in meinem nächsten Beitrag).

Seenlandschaft in Schweden

Während der Fahrt ging es an vielen romantischen Seenlandschaften vorbei

Zu unserer Unterkunft ging es bergauf in Richtung Innenstadt. Nach Ankunft an der Rezeption fragte uns ein Gast scherzhaft, ob wir vorhätten, endgültig in Schweden zu bleiben. Hierbei bezog er sich auf meinen überdimensional großen Koffer. Schmunzelnd verneinten wir. Das Hotel war sehr schick und modern eingerichtet, auch die Zimmer. Nachdem wir dort unser Gepäck verstaut hatten, verspürten wir schon wieder Hunger. Grund war, dass wir uns von dem Buffet an der Raststätte zu wenig genommen hatten. Daher zogen wir wieder los, um noch nach einem Lokal oder einem Bistro zu suchen. Zu unserem Entsetzen mussten wir feststellen, dass sämtliche Restaurants heute (Sonntag) geschlossen hatten, sogar eine bekannte amerikanische Burgerkette. Demnach kehrten wir in unser Hotel zurück und stillten unseren Hunger mit Crackern und Würstchen, wie wir zum Glück noch dabei hatten. Den Abend ließen wir gemütlich in unserem Hotelzimmer ausklingen.

 

 

 

 

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