Östersund

Unsere Schweden-Reise im Juni 2017

Inhaltsverzeichnis (einzelne Abschnitte bitte klicken):

Nach einem sehr guten und üppigen Frühstück in unserem Hotel brachen wir zu einem Stadtrundgang durch Östersund auf. Um uns einen Überblick über den Ort zu verschaffen, führte uns unser erster Gang zur dortigen Touristeninformation. Hier besorgten wir uns einen Stadtplan und informierten uns über die Gemeinde und ihre einzelnen Sehenswürdigkeiten.

Am Ufer des Sees Storsjön im schwedischen Östersund

Die mittelschwedische Stadt Östersund liegt sehr idyllisch am See Storsjön – dem fünftgrößten Gewässer des Landes

Östersund befindet sich etwa in der Mitte Schwedens in der Provinz Jämtland am See Storsjön, dem fünftgrößten Gewässer des Landes. Die Einwohnerzahl der Stadt beträgt rund 50.000.  Als sie im Jahr 1810 zur Residenzstadt der Provinz Jämtland erklärt wurde, lebten hier lediglich 200 Menschen. Ihren wirtschaftlichen Aufschwung und den daraus folgenden Anstieg der Einwohnerzahl verdankte die Gemeinde zunächst der Holzindustrie und ab 1879 dem Anschluss an die Inlandsbahn.

Als sehr sehenswert in Östersund gilt die Hauptstraße Storgatan. Ihre historische Bebauung aus dem 19. Jahrhundert mit den kleinen aus Holzfassaden bestehenden Häusern ist bis heute erhalten geblieben . Im Zentrum des Ortes liegt der Markplatz. Hier finden diverse Veranstaltungen statt, wie zum Beispiel der traditionelle Gregoriusmarkt im März oder das Storsjöyran im Sommer. Letzteres gilt als das älteste Stadtfest in Schweden. Hier treten auch international bekannte Musikgruppen auf. Unmittelbar vor Östersund liegt die Insel Frösön, die als die größte im See Storsjön gilt. Dort befindet sich der sogenannte Frösöstein, ein aus dem 11. Jahrhundert stammender Runenstein. Neben mehreren Galerien gibt es in Östersund auch ein Freilichtmuseum, das unter dem Namen „Jamtli“ bekannt ist. Hier erhalten Besucher umfassende Informationen sich über die regionale Geschichte des 18. und 19. Jahrhunderts.

Das Rathaus in Östersund

Das Rathaus in Östersund

Während unseres Rundgangs durch Östersund war das Wetter sehr unbeständig. Wie bei uns im April wechselten sich Sonne und Regen in regelmäßigen Abständen ab. Bevor wir uns in Richtung des Freilichtmuseums Jamtli bewegten, machten wir zunächst einige Bildaufnahmen in der Innenstadt, wie zum Beispiel dem Rathaus oder auch der zentral gelegenen Kirche.

Freilichtmuseum Jamtli mit historischer Tankstelle im Hintergrund

Unser Besuch des Freilichtmuseums Jamtli – im Hintergrund ist eine nach historischen Vorbild erbaute Tankstelle zu sehen.

Leider hatte das Freilichtmuseum an dem heutigen Tag (Montag) geschlossen. Das Gelände war jedoch teilweise zugänglich. Zu sehen gab es eine Vielzahl an nach historischem Vorbild errichteten Gebäuden. Neben alten Holzhäusern zählten hierzu unter anderem eine nachgebaute Tankstelle und ein Kiosk aus früheren Zeiten. Auch ein kleines Dorf mit mehreren Geschäften konnten wir auf dem Gelände besichtigen.

Unser nächster Gang führte uns zum See Storsjön. Da gerade wieder die Sonne herauskam, konnten wir einige sehr schöne Fotos von dem See selbst und den Gänsen machen, die sich dort aufhielten. Anschließend bewegten wir uns über die Brücke zu der Insel Frösön. Im Inneren des Eilands gibt es auch einen kleinen See namens Ändsjön, der ca. 30 Minuten Fußweg vom Ufer des Storsjön entfernt liegt. Zu diesem wollten wir eigentlich einen Fußmarsch unternehmen, denn laut Reisebeschreibung soll es dort sehr idyllisch sein. Aus der Ferne sahen wir jedoch erneut dunkle Wolken aufziehen, so dass wir uns dagegen entschieden und über die Brücke zurück aufs Festland liefen. Bevor der Regen einsetzte, suchten wir ein kleines Café auf, dass sich in einem kleinen Park vor dem Storsjön befindet. Dort stärkten wir uns mit Café und leckerem Obstkuchen. Mittlerweile hörte es wieder auf zu regnen, und die Sonne ließ sich blicken.

Marktplatz in Östersund

Der Marktplatz im Zentrum von Östersund

Vor dem nächsten Regenguss liefen wir schnell zum Markplatz, denn wir wollten die Gelegenheit nutzen, diesen einmal mit blauem Himmel im Hintergrund zu fotografieren. Wir hatten gerade noch Glück, denn die nächsten Schauerwolken ließen nicht lange auf sich warten… Bevor es erneut zum Wolkenbruch kam, machten wir uns auf den Weg zu einer Glasbläserei, die sich am Bootsanleger des Storsjön befindet. Hier gab es zahlreiche wunderschön gefertigte Gefäße und Figuren in allen möglichen Farben und Formen. Auch konnten wir der dortigen Mitarbeiterin beim Fertigen der Objekte zusehen.

 

Unser Abendessen ließen wir uns heute in einem Pub gegenüber unseres Hotels schmecken. Wir bestellten Fleischspieße, die sehr lecken waren. Daher beschlossen wir, auf unserer Rückreise hier auf jeden Fall noch einmal zu essen. Da unsere Bahn am folgenden Morgen bereits um 7.20 Uhr abfuhr, gingen wir heute rechtzeitig in unser Hotel zurück. Woran ich mich noch gewöhnen musste, war die Helligkeit auch zu später Stunde, denn hier wurde es gegen Mitternacht zwar ein wenig dämmerig, jedoch nicht wirklich dunkel.

 

 

 

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