Orangerie Darmstadt – Impressionen im Frühling

In diesem Beitrag möchte ich mein neues Video vorstellen, das ich über einen meiner Lieblingsplätze in Darmstadt gedreht habe. Bei diesem malerischen Ort handelt es sich um den Orangeriepark, der sich im Stadtteil Bessungen befindet. Dieser ist ein beliebtes Ausflugsziel bei Besuchern aller Altersklassen. Hier kann man schöne Spaziergänge unternehmen, zahlreiche Bänke laden zudem zum Innehalten und Entspannen ein.

Zu der Anlage gehört auch die Orangerie selbst, ein sehr sehenswertes kleines Schlösschen. Erbaut wurde dieses zwischen 1719 und 1721 nach den Plänen des Architekten Louis Remy de la Fosse. Die angeschlossene Parkanlage wurde von dem Heidelberger Hofgärtner Ehret im Stil des Barock angelegt.

Beim Schauen des nachfolgenden Videos wünsche ich euch viel Spaß. 😃

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Die Burgruine Schnellerts – ein lange vergessener Ort

Am vergangenen Sonntag haben wir eine Wanderung zu der sagenhaften Burgruine Schnellerts im Odenwald besucht. Diese befindet sich oberhalb des Brensbacher Ortsteils Stierbach. Von dort aus starteten wir unsere rund 45minütige Tour (einfache Strecke).

Die Route war sehr angenehm zu laufen, weite Teile führten durch den kühlen Wald. Dies war an dem heißen vorsommerlichen Tag doch recht angenehm. Nach einem letzten recht steilen Stück Weg erreichten wir die Burg, oder vielmehr das, was noch von ihr übrig war.

Die Überbleibsel der ursprünglich sicherlich sehr beeindruckenden Festung wurden bei archäologischen Ausgrabungen im 20. Jahrhundert gefunden. Von dem Bauwerk selbst gibt es bislang keine urkundlichen Nachweise. Historiker vermuten, dass die Burg um 1300 erbaut und bereits 1400 zerstört wurde. Weitere Infos zu diesem geheimnisvollen Ort gibt es unter dem folgenden Link:

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Burg_Schnellerts

Neben den alten Gemäuern befinden sich auf dem Festungsgelände noch eine moderne Schutzhütte sowie einige Bänke zum Niederlassen. Hier legten auch wir eine Rast ein und ließen die Atmosphäre auf uns wirken. Der ganze Ort strahlte etwas Mystisches, Sagenumwobenes aus. Rundherum war lediglich das Gewitscher der Vögel zu hören, sonst war hier niemand. Möglicherweise lag dies an der doch recht hohen Temperatur.

Die folgenden Fotos vermitteln einen Eindruck von der einstigen Burg und ihrer Umgebung:

Der Bärlauch – ein leckeres und sehr beliebtes Frühlingskraut

Diese vielseitige Pflanze hält im Frühjahr in zahlreichen Küchen Einzug

An Ostern habe ich gemeinsam mit meinem Lebensgefährten Michael einen Ausflug zum Kühkopf bei Erfelden im südhessischen Ried unternommen.

Bärlauch

Auf dem Kühkopf blühte über Ostern schon vielserorts der Bärlauch

In diesem weitläufigen Naturschutzgebiet wachsen zahlreiche Pflanzenarten, so auch der als Gewürz sehr beliebte Bärlauch. Ich mag ihn vor allem seines intensiven Geruchs, der an frischen Knoblauch erinnert.

Während unseres Spaziergangs durch das bewaldete Gebiet erwartete uns mancherorts ein Teppich von blühenden Bärlauch. Diese grün-weiße Pracht lud uns zu zahlreichen Fotoaufnahmen ein. Die Blüten lockten eine Vielzahl von Insekten an, die ich in einige meiner Bilder integrierte.

Insekten auf dem Bärlauch

Der Bärlauch lockt mit seinen strahlend weißen Blüten eine Vielzahl an Insekten an

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Verbreitet ist der Bärlauch vor allem in den Wäldern Europas und Asiens. Er wächst bis zu einer Höhenlage von 1.900 Metern. In der Regel blüht er von April bis Mai.

Dieses sehr beliebte Wildgemüse hält zu Beginn des Frühjahrs in zahlreichen Küchen Einzug. Viele Speisen werden mit ihm geschmacklich verfeinert und aufgepeppt. Die Pflanze ist zwar vollständig essbar, genutzt werden aber in erster Linie die Blätter, manchmal auch die Stängel. Der Bärlauch dient unter anderem als Dip von Saucen oder auch Kräuterbutter, häufig wird er jedoch auch einfach als Gemüse für die Frühlingsküche genutzt.

Sehr empfehlenswert ist zudem eine frische Bärlauchsuppe, die man hervorragend als Vorspeise servieren kann. Folgendes Rezept möchte ich hierzu vorstellen:

Bärlauchsuppe (für 2 Personen)
Zubereitungszeit: 45 Minuten

Bärlauch auf dem Kühkopf

Der Bärlauch gilt in der Frühlingskuche als ein vielseitiger Verfeinerer von Speisen

150 g Kartoffeln
1 Knoblauchzehe
40 g Schalotten
20 g Butter
400 ml Gemüsefond
125 ml Schlagsahne
50 g Bärlauch
Salz
Pfeffer
Muskat
1 Tl Zitronensaft

Zubereitung:

Schalotten und Knoblauch schälen und in feine Würfel schneiden. Kartoffeln ebenfalls schälen, waschen und würfeln. Anschließend die Butter erhitzen, Knoblauch, Schalotten und Kartoffeln darin dünsten. Gemüsefond und Sahne hinzufügen, mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Suppe 20 Minuten auf geringer Hitze kochen lassen. Währenddessen den Bärlauch waschen, putzen und in feine Streifen schneiden. Suppe mit 3/4 des Bärlauchs in einem Mixer fein pürieren, danach den Zitronensaft hinzugeben. Die fertige Suppe in Tellern anrichten, mit den übrigen Bärlauchstreifen garnieren.

Guten Appetit!

Quelle: www.essen-und-trinken.de/rezepte/39741-rzpt-baerlauchsuppe

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Das neue Begrüßungsvideo in meinem YouTube-Kanal

In diesem Beitrag möchte ich gerne mein Begrüßungsvideo bei YouTube vorstellen, dass ich neu gestaltet habe. Neben meiner Website und diesem Blog nutze ich den Kanal, um meine Erlebnisse und Erinnerungen auch in visueller Form zur Verfügung zu stellen, wie beispielsweise von meinen Reisen oder auch Ausflügen.

Natürlich seid ihr herzlich dazu eingeladen, dort vorbeizuschauen. Vielleicht kennt ihr den einen oder anderen Ort auch bereits, oder ihr findet neue Anregungen für euren nächsten Urlaub sowie Ausflug. Ich wünsche euch viel Spaß beim Stöbern und Anschauen! 🙂

Video:

 

 

Mystische Orte

Bilder im Nebel heben sich durch ihre einzigartige mystische Atmosphäre in besonderer Weise hervor. Sie begrenzen das Sichtfeld und bringen somit den Betrachter zum Rätseln. Was verbirgt sich hinter dem dunstigen Vorhang?

Als Hobbyfotografin bin ich immer wieder von derartigen Aufnahmen begeistert. In der folgenden Fotostrecke habe ich verschiedene Bilder zu diesem Thema zusammengefasst, die ich auf meinen Touren innerhalb Darmstadts und Umgebung aufgenommen habe.

Der Hessencourrier in Kassel – Ein Dampfzug mit Charme

Vergangenen Herbst haben wir im Zuge unserer Tour durch Nordhessen auch den Bahnhof des Hessencourrier e. V. in Kassel besucht. Diese im Jahr 1972 ins Leben gerufene Interessensgemeinschaft hat es sich zum Ziel gesetzt, historische Eisenbahnfahrzeuge zu sammeln und wieder fahrtüchtig zu machen. Zu diesen gehören verschiedene Dampf- und Diesellokomotiven, aber auch Güter- und Personenwagen. Da ein Großteil  der Züge einst auf hessischen Bahnstrecken verkehrte, wurde der Name „Hessencourrier“ gewählt.

Museumseisenbahn Hessencourrier

Die historische Museumseisenbahn des Vereins Hessencourrier e. V. fährt an insgesamt 12 Terminen im Jahr

Die ursprüngliche Bahnstation des Vereins befand sich bis 2007 im Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe Süd. Diese musste allerdings einer Werkstatt für die Verkehrsgesellschaft Cantus weichen. Daher wurde ein neuer Bahnhof Kassel-Wilhelmshöhe Hessencourrier in unmittelbarer Nähe errichtet.

An zwölf Terminen im Jahr fährt von hier aus auf der 33,4 Kilometer langen Route Kassel–Naumburg eine historische Museumseisenbahn, so auch an dem Tag unseres Besuchs. Von dem Zug sowie der Ausfahrt aus dem Bahnhof habe ich ein kleines Video gedreht, das euch mit auf eine Reise in die Vergangenheit nimmt.

Video:

Die Johanneskirche – Meine langjährige Nachbarin

Das neugotische Bauwerk ist namensgebend für das Darmstädter Johannesviertel und stellt zudem seinen Mittelpunkt dar.

Meinen heutigen Blogbeitrag möchte ich der Johanneskirche widmen, die sich seit vielen Jahren in meiner Nachbarschaft im Johannesviertel befindet. Mein täglicher Weg führt fast immer an ihr vorbei.

Die Darmstädter Johanneskirche

Die beeindruckende Darmstädter Johanneskirche ist namensgebend für das Johannesviertel, das früher „Blumenthalviertel“ genannt wurde

Das imposante Bauwerk liegt nur zehn Minuten Fußweg vom zentral gelegenen Luisenplatz entfernt. Erbaut wurde die neugotische Kirche nach den Vorlagen des Münchner Architekten Heinrich von Schmidt von dem Kirchenbaumeister Karl Schwartze, ihre Einweihung fand im Jahr 1894 statt. Besonders eindrucksvoll waren die Glasfenster des Gebäudes, die Szenen aus dem Leben Christi und der hessischen Kirchengeschichte darstellten. Leider wurden diese mitsamt des Gotteshauses im Zweiten Weltkrieg zerstört. Glücklicherweise blieben die Kirchenglocken erhalten. Diese waren zuvor nach Hamburg zum Einschmelzen gebracht worden. 1951 fand deren Rückführung nach Darmstadt statt. Heute hängen diese vierstimmigen Glocken in dem 61 Meter hohen Kirchturm.

Nur ein Jahr danach erfolgte der Neuaufbau der Johanneskirche unter Leitung von Oberbaurat Karl Schaefer. Viele der einstigen neugotischen Stilelemente verschwanden im Zuge dessen, da die Gemeinde vor allem für den Innenraum Wert auf eine schlichte Gestaltung legte. Bei der Wiederrichtung wurden des Weiteren die für die Dachdeckung vorhandenen Schieferplatten entwendet. Aus diesem Grund war das Dach über einen langen Zeitraum mit Ziegelsteinen gedeckt.

Der Kirchturm der Darmstädter Johanneskirche

Der 61 Meter hohe Turm der Darmstädter Johanneskirche

2001 fanden an dem Kirchengebäude umfangreiche Restaurierungen statt. Infolgedessen wurde auch das Dach renoviert und mit ungleich großen Schieferplatten gedeckt. Das Gotteshaus ist die Pfarrkirche der evangelischen Johannesgemeinde in Darmstadt. In ihr finden vielseitige Gottesdienste statt, die auf unterschiedliche Alters- und Zielgruppen abgestimmt sind.

Weitere Informationen findet ihr auf der Website der Johannesgemeinde:

http://www.johannesgemeinde.com