Mein erstes Kinderbuch: Der kleine Papageitaucher Jakob – Geheimnisvolle Lichter

Kürzlich habe ich mein erstes von mir verfasstes Kinderbuch veröffentlicht. In der folgenden Pressemitteilung befinden sich einige Informationen zum Inhalt sowie den Hintergründen.

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Pressemitteilung

Neuerscheinung Kinderbuch: Der kleine Papageitaucher Jakob – Geheimnisvolle Lichter

Die von der Darmstädter Autorin Yvonne Steplavage verfasste Geschichte entführt Kinder und Eltern auf die isländischen Westmännerinseln und lässt sie an einem ganz besonderen jährlichen Ereignis teilhaben.

Zum Inhalt: Eine kleine Vulkaninsel im Nordatlantik ist die Heimat des Papageitaucherjungen Jakob. Er hat kürzlich fliegen gelernt und entdeckt eines Nachts von einem Berg aus geheimnisvolle Lichter im Tal. Diese beeindrucken ihn sehr, und so plant er mit seinen Freunden, der Sache auf den Grund zu gehen. Obwohl die Eltern davor warnen, machen sich die Jungvögel eines Nachts auf den Weg in die Menschensiedlung. Eine abenteuerliche und unvergessliche Reise beginnt, die für eine Vielzahl an Überraschungen sorgt…

In ihrem Kinderbuch bezieht sich die Autorin auf ein Ereignis, das es auch in Wirklichkeit gibt. Wenn die jungen Papageitaucher das Nest endgültig verlassen, starten sie ihren ersten Flug gewöhnlich in der Nacht. Ornithologen vermuten, dass sich die Tiere dabei am Mondschein orientieren. Auf der Westmännerinsel Heimaey werden sie jedoch von den Lichtern des nahegelegenen Ortes irritiert und fliegen daher in Richtung der Siedlung. Viele der jungen Vögel landen dann auf Gehwegen, Dächern und in Vorgärten. Diese Augustnächte sind dann bei den Kindern des Ortes Vestmannaeyjar auf Heimaey ein besonderes Ereignis des Jahres. Denn dann dürfen sie lange wach bleiben, um sich den jungen Vögeln anzunehmen. Diese werden eingefangen und über Nacht zu Hause beherbergt, bevor die kleinen Papageitaucher am nächsten Tag am Atlantik in die Freiheit entlassen werden.

Das Buch eignet sich bereits für jüngere Kinder ab vier Jahren, jedoch auch für Grundschüler, die gerade mit den Lesen begonnen haben. Die Idee zu dieser Geschichte führt in das Jahr 2013 zurück. Zu dieser Zeit recherchierte Yvonne Steplavage bei redaktionellen Tätigkeiten für das Online-Portal Eldey.de über Papageitaucher in Island. Diese schönen und putzigen Vögel hinterließen bei ihr einen bleibenden Eindruck, sodass sie sich näher mit ihnen befasste. In der Folgezeit reifte bei der Autorin der Gedanke, ein Kinderbuch über Papageitaucher auf den isländischen Westmännerinseln zu schreiben. Vor allem das jährliche Ereignis, wenn die Jungvögel flügge werden und von den Lichtern des nahegelegenen Ortes angezogen werden, hatte es ihr angetan.

Im Sommer 2014 besuchte sie daher während ihres Island-Urlaubs auch die Westmännerinsel Heimaey für mehrere Tage. Das Eiland ist das einzige von Menschen bewohnte der gesamten Inselgruppe. Geprägt wird es durch die beiden markanten Vulkankegel Helgafell und Eldfell. Zudem ist hier die weltweit größte Papageitaucherkolonie beheimatet. Von unzähligen Impressionen der Insel geprägt, kehrte Yvonne Steplavage nach Deutschland zurück und begann zu schreiben. Unterstützung bei dem Kinderbuch erhielt sie von der Künstlerin Barbara Reincke, die die zugehörigen Illustrationen gestaltete. Die Bildaufnahmen stammen von dem Island-Kenner und Hobbyfotografen Michael Feldmann.

Produktinformationen:

Der kleine Papageitaucher Jakob: Geheimnisvolle Lichter
Autorin: Yvonne Steplavage
Taschenbuch, 34 Seiten
1. Auflage 2017
Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
ISBN-10: 1541318560
ISBN-13: 978-1541318564
Größe: 21,6 x 0,2 x 27,9 cm

Weitere Informationen zu der Geschichte gibt es auf meiner Internetseite. Erhältlich ist das Kinderbuch in dem Online-Versandhandel Amazon.de.

Pressekontakt:

Yvonne Steplavage
Alicenstraße 27
64293 Darmstadt

E-Mail: info@steplavage.de

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Das Nilpferd

Ein schönes Gedicht über ein interessantes Tier, verfasst von der Autorin Hildegard Lewandowsky

Hildegard Lewandowsky

Das Nilpferd ist ein Tier, das ist nicht schön,
das kann man auf den ersten Blick schon seh‘n.
An Land hält’s ja auch nicht besonders lange aus,
drum kommt’s nur ungern aus dem Wasser raus.
Da plantscht es rum, taucht ab und zu mal unter
und hat’s Gesellschaft, wird es richtig munter.

Vielleicht packt‘s dann sogar der Übermut;
wir wissen’s nicht, man sieht es nicht so gut
wenn man vom Ufer aus ins Wasser blickt.
Ist’s fröhlich oder spielt es nur verrückt?
Da, wo es wohnt, ist es auch ganz schön schwül;
drum bleibt‘s im Wasser, da ist‘s ziemlich kühl.

Und trotzdem wird das Nilpferd heiß geliebt,
das es für Kinder auch aus Plüsch und Watte gibt.
Das sollte man nicht in den Nil einstippen oder tauchen,
danach wär’s nicht mehr richtig zu gebrauchen.
Man liebt es, das ist ja das besond‘re dieses Falles.
Es stellt sich raus: die Schönheit…

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Fledermäuse – Tiere der Nacht

Zu einer für mich sehr faszinierenden Tierart zählen die Fledermäuse. Gemeinsam mit den Flughunden gehören sie zur Ordnung der Fledertiere. Weltweit gibt es rund 900 Arten von Fledermäusen, 40 davon leben in Europa. Mit Ausnahme der Antarktis sind sie auf allen Kontinenten der Erde zu finden. Jedoch auch in den Polargebieten und auf manchen abgelegenen Inseln fehlen sie. Die Gattung der Mausohren, ebenfalls unter dem Namen Myotis bekannt, ist die generell am weitesten verbreitete Säugergattung. Des Weiteren sind unter den Fledermäusen auf der Welt sehr häufig der Glattnasen-Freischwanz und die Bulldoggfledermaus zu finden. Fledermäuse und Flughunde sind die einzigen Säugetiere, die fliegen können. Während sich die Flughunde von Früchten ernähren, fressen die Fledermäuse in erster Linie Insekten und Spinnen. Allerdings gibt es bei Letzteren auch Arten, die fischen können. In Südamerika sind des Weiteren „Vampirfledermäuse“ zu finden, die Blut trinken.

FledermausIn Deutschland gehören die Fledermäuse zu den geschützten Tierarten, denn als Insektenfresser sind sie für das Ökosystem und die Landwirtschaft unentbehrlich. Vögel ernähren sich zwar auch von Insekten, allerdings nur von denjenigen, die am Tag unterwegs sind. Hier kommt die bedeutende Rolle der Fledermaus ins Spiel. Denn sie frisst vor allem die nachtaktiven Insekten, die in der Landwirtschaft großen Schaden anrichten können. Auf den großen Maisfeldern in den Vereinigten Staaten von Amerika sind sie als natürlicher Insektenvernichter von unschätzbarem Wert. Riesige Schwärme von Fledermäusen rücken hier Nacht für Nacht aus und fressen zum Teil Mengen, die ihr eigenes Körpergewicht übersteigen. Vergleichbar wäre dies mit einem Menschen, der täglich 500 Hamburger vertilgt. Mehr Informationen hierzu gibt es in dem folgenden Video:

Fledermäuse im Ökosystem/Das Erste

In der Dunkelheit orientieren sich die Fledermäuse mit ihrem Echolotsystem, indem sie Schallwellen aussenden. Durch Reflexion dieser sind sie in der Lage, sich ein Bild von ihrer Umgebung machen. Diese Technik ist so detailliert und gründlich, dass das Tier sogar ein menschliches Haar erkennen kann. Das Echolotsystem dient vor allem der Jagd von Beute. Für die Fledermäuse ist es kein Problem, mit schwankenen Temperaturen klarzukommen. Im Winter senken sie ihre Körpertemperatur insoweit, bis sie die Kälte der Wand angenommen haben, an der sie hängen. Pro Stunde atmen sie nur einige Male, ihr Herzschlag ist extrem schwach. Ist der Winter wie in diesem Jahr eher mild, sind auch die Insekten früher als sonst zu Gange. Auch die Fledermaus erwacht in einem solchen Fall früher als sonst aus ihrem Winterschlaf. Um sich aus ihrer Erstarrung zu lösen, erhöht die Fledermaus durch Muskelzittern ihre Körperwärme nur innerhalb von 20 Minuten auf ihre Normaltemperatur. Weitere umfassende Informationen über diese interessante Tiereart erhalten Sie auf der folgenden Website von Wikipedia:

http://de.wikipedia.org/Fledermäuse

Papageitaucher – Der kleine Bruder aus dem Norden

Zu meinen Lieblingstieren gehört u.a der Papageitaucher – ein Alkenvogel der im Norden Europas und Amerikas beheimatet ist. Da der Papageitaucher so drollig aussieht, habe ich mich etwas näher mit der Vogelart befasst und ein paar Informationen zusammengetragen. Im nächsten Sommer habe ich vor, selbst einmal nach Island zu reisen, um die Papageitaucher in ihrer natürlichen Umgebung kennenzulernen.

Wie bereits erwähnt, findet man diese interessante Vogelart im Nordatlantikraum, wie zum Beispiel Island, Grönland, Spitzbergen und Nordamerika. Doch durchaus auch in der französischen Bretagne sind Papageitaucher anzutreffen. Es wird davon ausgegangen, dass auf der Welt zwischen 5,5 und 7,5 Millionen Paare leben.

Der deutsche Begriff „Papageitaucher“ stammt vermutlich von dem farbenfrohen Schnabel des Vogels. In der isländischen Sprache heißt er „Lundi“, da das Tier auch zur Gattung der Lunden gehört. Bei diesen wiederum handelt es sich um einer Unterart der Alken, einer Gruppe von Seevögeln. Diese verfügen über eine Reihe von gemeinsamen Eigenschaften sowie Verhaltensweisen. Im Lateinischen wird der Papageitaucher“Fratercula arctica“ genannt, dies bedeutet unter anderem „kleiner Bruder im Norden“. Das Wort „fratercula“ lässt sich von „frater“ (Pater, Bruder) ableiten. Anlass für diese Namensgebung war vermutlich das schwarz-weiße Federkleid des Papageitauchers, das den Betrachter an den Umhang eines Priesters erinnert. In der englischen Sprache wird er „Puffin“ oder auch „Sea Parrot“ genannt.

Der Papageitaucher ernährt sich, wie auch andere Seevögel, von verschiedenen Fischsorten. Zu diesen gehören unter anderem Sandaale, Lodde, Seelachs, Rotbarsch, Hering und Sprotten. Auch seinen Nachwuchs füttert er mit den Meerestieren. Eine herausragende Fähigkeit des Papageitauchers ist das Fangen einer größeren Menge an Fischen mit seinem Schnabel. Pro Fangtour liegt diese Anzahl bei fünf bis zwanzig Fischen.

Viele weitere Informationen über den Papageitaucher erhalten Sie auf der folgenden Website: http://www.eldey.de/FloraFauna/Papageitaucher/papageitaucher.html