Impressionen von La Palma – Eine Zusammenfassung

Unser La-Palma-Urlaub vom 18.07. – 28.07.2016

Übersicht aller Reiseberichte (Bitte klicken):

In der folgenden Diashow findet ihr einige Impressionen unseres La-Palma-Urlaubs, wie zum Beispiel den Ferienort Los Cancajos, die Inselhauptstadt Santa Cruz, den Nationalpark Caldera de Taburiente, den Roque de Muchachos, den Lorbeerwald Los Tilos und einige mehr.

Der Roque de los Muchachos

Unser La-Palma-Urlaub vom 18.07. – 28.07.2016

Übersicht aller Reiseberichte (Bitte klicken):

Heute entschließe ich mich, an meinen La-Palma-Urlaubsbericht weiterzuschreiben. Im Gegensatz zu letzter Woche ist heute ein herrlicher Tag, die Sonne scheint, und ich höre dem Zwitschern der Vögel durch das offene Fenster zu. Von diesem schönen Frühlingswetter inspiriert setzte ich mich an meinen Computer und beginne zu schreiben…

Rückblende Juli 2016: Heute unternehmen wir mit unserem Mietwagen einen Ausflug zum Roque de los Muchachos. Mit einer Höhe von 2.426 Metern gilt dieser als die höchste Erhebung von La Palma.

La-Palma-Nationalpark-4-800

On the Road: Wir sind auf dem Weg durch die felsige Landschaft des Nationalparks zum Roque de los Muchachos

Der Berg zählt zum Nationalpark Caldera de la Taburiente und bildet den nordwestlichen Rand des Talkessels. Die gut ausgebaute Straße, über die wir fahren, führt durch herrliche Wälder und an mehreren schönen Aussichtspunkten vorbei. Das Wald endet irgendwann aprubt und weicht einer nicht minder beeindruckenden Felsenlandschaft des Nationalparks. Wir legen hier einige Zwischenstopps für Fotoaufnahmen ein.

dscn8628

Die Raben und ich: Fotosession am Roque de los Muchachos

Am Roque de los Muchachos ist viel los, und so brauchen wir eine ganze Weile, bis wir endlich einen Parkplatz finden. Es ist ein toller Tag mit einer recht angenehmen Temperatur. Uns erwartet eine herrliche Aussicht weit über die Insel und in den Talkessel hinein. Doch wie bereits erwähnt, sind wir nicht allein. Neben unzähligen weiteren Touristen haben sich auf den Felsen mehrere Raben niedergelassen, die gemächlich dem quirligen Treiben zusehen.

Vom Roque des los Muchachos haben wir ebenfalls einen sehr guten Blick auf das Observatorium von La Palma. Bei diesem handelt es sich um eine Ansiedlung von Sternwarten, die sich am Hang dieses Berges in einer Höhe von 2350 und 2400 Metern befinden. Zusammen mit dem Teide Observatorium auf Teneriffa bildet dieses das European Northern Observatory.

La-Palma-Observatorium-800

Blick vom Roque le los Muchachos auf das Observatorium von La Palma

Die Sternwarten auf La Palma wurden im Jahr 1985 eröffnet. An dieser Anlage sind mehrere europäische Länder beteiligt. Sie gilt als eine der bedeutendsten der Welt. Gründe für die Wahl dieses Standortes waren die klimatischen Bedingungen am Roques de Muchachos, denn dort sind sehr viele Nächte wolkenfrei. Zwar hängen häufig auf La Palma in 1000 Metern Höhe Wolken, doch enden diese spätestens ab einer Höhe von 2000 Metern. Die Luft am Roque des Muchachos gilt als besonders klar.

In einen Wolkennebel gelangen wir auf dem Rückweg, als wir nahe eines Bergdorfes einen kurzen Zwischenstopp einlegen. Da wir einen anderen Weg genommen haben und dieser über unzählige Serpentinen führt, fühle ich mich ein wenig flau im Magen. Daher bin ich über die kurze Pause und die frische Luft ganz froh. Über dem Ort liegt eine regelrechte Düsternis, von dem klaren Sommertag am Roque des los Muchachos ist weit und breit nichts zu sehen. Allmählich geht es mir wieder besser, und so setzen wir die Fahrt fort. In einem anderen Dorf, an dem wir vorbeikommen, legen wir in einem Café eine längere Pause ein. Hier scheint auch die Sonne wieder.

Der Nationalpark Caldera de Taburiente

Unser La-Palma-Urlaub vom 18.07. – 28.07.2016

Übersicht aller Reiseberichte (Bitte klicken):

Wir schreiben den 9. März 2017. Trotz meteorologischem Frühlingsbeginn und gestiegener Temperaturen erinnert das Wetter eher an einen tristen Herbsttag, draußen hat es sich eingeregnet, die Sonne versteckt sich hinter einem dichten grauen Wolkenteppich. Die Vorhersage für die nächsten Tage ist jedoch zum Glück besser.

Yvonne-mit-Sonne

Draußen herrscht tristes Regenwetter: Sonne, ich vermisse dich!

Um mir auch für heute gedanklich zumindest sonnigeres Wetter vorzustellen, entschließe ich mich, an meinem La-Palma-Urlaubsbericht weiterzuschreiben, den ich vor einiger Zeit begonnen habe. Also begebe ich mich auf die Reise zurück zum letzten Sommer…

Rückblende Juli 2016: Da wir mittlerweile den Mietwagen haben, beschließen wir heute, zum Nationalpark Caldera de Taburiente zu fahren. Weil dieser einer der meistbesuchten Attraktionen auf La Palma ist,  braucht man mittlerweile aus Naturschutzgründen eine Zugangsgenehmigung, die unter anderem im Nationalparkzentrum ausgegeben werden. Also machen wir uns als erstes auf den Weg dorthin. Wir haben Glück und bekommen eine der wenigen noch verfügbaren, denn im Sommer ist der Besuch des Nationalparks von vielen begehrt. Es ist ein sehr heißer Tag, vor allem hier im Landesinneren steht die Luft regelrecht. Wir passieren die Schranke und fahren zu dem ausgewiesenen Parkplatz.

La-Palma-Nationalpark-800px

Der Nationalpark Caldera de Taburiente – prächtige Kiefern- und Pinienwälder prägen gemeinsam mit mächtigen Bergketten das Bild

Da die Mittagszeit gerade vorbei ist, ist im Nationalpark im Moment noch nicht viel los. Wir steigen aus dem Wagen und genießen die derzeitige Stille. Rundherum erstrecken sich die Kiefern- und Pinienwälder, vor uns erheben sich mächtige Felsformationen. Wir nutzen die Ruhe für schöne Fotoaufnahmen.

Um einen ersten Eindruck vom Nationalpark zu bekommen, machen wir uns anschließend zu einer kleinen Wanderung auf. Der Weg, auf dem wir laufen, schlängelt sich um die Caldera. Dieser spanische Begriff bedeutet im Deutschen nichts anderes als Talkessel. Die 9 Kilometer lange Caldera de Taburiente wird von 1800 Meter hohen Felswänden umschlossen. Die Atmosphäre erinnert stark an die Alpen. Auf dem Grund des Talkessels gibt es zahlreiche Bäche, die unter anderem zu imposanten Wasserfällen zusammenfließen.

La-Palma-Nationalpark-2-800

Unsere kleine Wanderung entlang der Caldera – wir genießen die einmalige durch rote Felsformationen und grüne Bäume geprägte Atmosphäre

Aufgrund des Wassers innerhalb der Caldera sowie der Passatwinde gibt es hier viel Grün. Hinsichtlich der Entstehung des Talkessels gehen Wissenschaftler mittlerweile davon aus, dass diese sehr runde Form durch die Erosion mehrerer vulkanischer Gebirgszüge entstand, die sich im Laufe der Jahrtausende nebeneinander aufgebaut hatten. Die Witterung sowie die Kraft des Wassers sorgten für das Übrige.

Leider ist die Luft im Nationalpark heute dunstig, sodass der klare Blick in den Talkessel fehlt. Trotzdem genießen wir das einmalige Panorama aus grünen Bäumen und rötlichen Felsformationen. Mit der Zeit wird unser Wasser knapp, die Hitze ist drückend. So entschließen wir uns nach einiger Zeit wieder für den Rückweg. Am Parkplatz angekommen ist es mittlerweile mit der Stille vorbei. Es ist späterer Nachmittag, viele Besucher haben sich jetzt im Nationalpark eingefunden. Als wir nach unten fahren und die Schranke passieren, entdecke ich an der Seite einen Wasserhahn, aus dem sich auch andere Besucher ihre Trinkflaschen füllen. Ich spiele mit dem Gedanken, mir ebenfalls davon zu holen. Da es jedoch nirgendwo ein Hinweisschild auf Trinkwasser gibt, überlege ich es mir doch schließlich anders. Man weiß ja nie… Also holen wir uns unser Wasser doch lieber an der nächsten Tankstelle.

La-Palma-Nationalpark-3-800

Der imposante Talkessel Caldera de Taburiente – entstanden vermutlich durch Erosion mehrerer vulkanischer Gebirgsketten – leider liegt er an diesem Tag leicht im Dunst