Der Botanische Garten

Unser Teneriffaurlaub vom 23.03. – 31.03.2014

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Als wahres Prachtstück in Puerto de la Cruz gilt der Botanische Garten. Daher habe ich ihm einen eigenen Beitrag gewidmet. Die wunderschöne Anlage befindet sich in dem vom Tourismus geprägten Stadtteil La Paz. Sie wurde 1788 im Auftrag von König Carlos III. errichtet. Der Anlass hierzu war das Vorhaben, sämtliche in Amerika und den Tropen beheimatete Pflanzen auf den Kanaren an das europäische Klima zu gewöhnen, um sie anschließend auf das Festland zu verschiffen. Der Botanische Garten ist eine grüne Oase inmitten des Stadttrubels. Auf etwa 40.000 m² können Besucher verschiedene Pflanzenarten aus den Tropen und Subtropen bewundern. Auch zahlreiche regionale Gewächse gibt es hier mittlerweile. Zu diesen gehören unter anderem der Drachenbaum oder auch die Kanarische Palme.  Als besonderes Highlight der Anlage gilt ein etwa 200 Jahre alter aus Australien stammender Feigenbaum der Gattung Ficus macorphylla ssp. columnalis.

Berühmter Feigenbaum der Gattung Ficus macorphylla ssp. columnalis

Berühmter Feigenbaum der Gattung Ficus macorphylla ssp. columnalis

Berühmt wurde er vor allem wegen seines mehrdimensionalen Wuchses. Wie auf dem nebenstehenden Bild zu erkennen ist, besteht der Baum aus mehreren Stämmen und erinnert den Betrachter daher an ein kleines Wäldchen. Erwähnswert sind auch die hier angesiedelten Wassergewächse, zu denen unter anderem malerische Seerosen zählen. Des Weiteren wurde auf dem Grundstück ein Gewächshaus errichtet, in dem eine große Anzahl unterschiedlicher Orchideenarten wachsen. Wer sich umfassender über die einzelnen Pflanzenarten informieren möchte, kann hierzu die interne Bibliothek nutzen. Viele Gewächse im Botanischen Garten bilden aufgrund ihrer herrlichen Farben die Basis für wunderschöne Fotomotive. Zu empfehlen ist vor allem ein Besuch im Frühling oder Sommer, da zu dieser Zeit die meisten Bäume und Blumen in der Blüte sind.

Papageitaucher – Der kleine Bruder aus dem Norden

Zu meinen Lieblingstieren gehört u.a der Papageitaucher – ein Alkenvogel der im Norden Europas und Amerikas beheimatet ist. Da der Papageitaucher so drollig aussieht, habe ich mich etwas näher mit der Vogelart befasst und ein paar Informationen zusammengetragen. Im nächsten Sommer habe ich vor, selbst einmal nach Island zu reisen, um die Papageitaucher in ihrer natürlichen Umgebung kennenzulernen.

Wie bereits erwähnt, findet man diese interessante Vogelart im Nordatlantikraum, wie zum Beispiel Island, Grönland, Spitzbergen und Nordamerika. Doch durchaus auch in der französischen Bretagne sind Papageitaucher anzutreffen. Es wird davon ausgegangen, dass auf der Welt zwischen 5,5 und 7,5 Millionen Paare leben.

Der deutsche Begriff „Papageitaucher“ stammt vermutlich von dem farbenfrohen Schnabel des Vogels. In der isländischen Sprache heißt er „Lundi“, da das Tier auch zur Gattung der Lunden gehört. Bei diesen wiederum handelt es sich um einer Unterart der Alken, einer Gruppe von Seevögeln. Diese verfügen über eine Reihe von gemeinsamen Eigenschaften sowie Verhaltensweisen. Im Lateinischen wird der Papageitaucher“Fratercula arctica“ genannt, dies bedeutet unter anderem „kleiner Bruder im Norden“. Das Wort „fratercula“ lässt sich von „frater“ (Pater, Bruder) ableiten. Anlass für diese Namensgebung war vermutlich das schwarz-weiße Federkleid des Papageitauchers, das den Betrachter an den Umhang eines Priesters erinnert. In der englischen Sprache wird er „Puffin“ oder auch „Sea Parrot“ genannt.

Der Papageitaucher ernährt sich, wie auch andere Seevögel, von verschiedenen Fischsorten. Zu diesen gehören unter anderem Sandaale, Lodde, Seelachs, Rotbarsch, Hering und Sprotten. Auch seinen Nachwuchs füttert er mit den Meerestieren. Eine herausragende Fähigkeit des Papageitauchers ist das Fangen einer größeren Menge an Fischen mit seinem Schnabel. Pro Fangtour liegt diese Anzahl bei fünf bis zwanzig Fischen.

Viele weitere Informationen über den Papageitaucher erhalten Sie auf der folgenden Website: http://www.eldey.de/FloraFauna/Papageitaucher/papageitaucher.html