Nürnberg – eine Stadt mit einzigartigem Flair aus verschiedenen zeitlichen Epochen

Heute habe ich eine neue Pressemitteilung veröffentlicht, die ich auch gerne in diesem Blog vorstellen möchte.

Pressemitteilung (YS) – Für einen mehrtägigen Städtetrip eignet sich Nürnberg in hervorragender Weise, denn hier gibt es viel zu entdecken. Insbesondere besticht die im Herzen Frankens gelegene Stadt durch ihren mittelalterlichen Stadtkern, der eine große Zahl an Sehenswürdigkeiten und historischen Bauwerken bereithält. Vor allem die engen verwinkelten Gassen strahlen eine einzigartige Atmosphäre aus, man fühlt sich regelrecht in eine andere Zeit versetzt. Hier befinden sich unter anderem die großen Gotteshäuser St. Sebald und St. Lorenz, die Frauenkirche oder auch das geschichtsträchtige Heilig-Geist-Spital. Das Zentrum der Altstadt bildet der ca. 5.000 qm große Hauptmarkt. Hier findet von Montag bis Samstag ein großer Wochenmarkt mit einer vielseitigen Auswahl an regionalen Lebensmitteln statt. Zu diesen zählen unter anderem Gemüse, Obst, Fleisch, Wurstwaren, Fisch, Eier, Käse oder auch Backwaren. Bei dem größten Event auf und rund um den Hauptmarkt handelt es sich um den weltberühmten Christkindlesmarkt, der jedes Jahr unzählige Besucher aus aller Herren Länder anzieht.

Nürnberger Hauptmarkt

Blick auf den Nürnberger Hauptmarkt mit der Frauenkirche im Hintergrund.

In den vielen Museen vor Ort haben Besucher zudem die Möglichkeit, sich über die Region und ihre Besonderheiten sowie deren Geschichte zu informieren. Zu diesen gehört das Germanische Nationalmuseum, das als das größte kulturhistorische Museum im deutschsprachigen Raum gilt. Besucher finden in den Räumlichkeiten etwa 25.000 Exponate vor, die aus verschiedenen Epochen von der Frühzeit bis in die heutige Zeit stammen. Das Museum selbst besitzt sogar über 1,3 Millionen Objekte, von denen allerdings immer nur ein Teil ausgestellt wird. Zu sehen gibt es einzigartige und kostbare Sammlungen zu Kunst und Kultur, wie zum Beispiel den ältesten Globus der Welt, den geheimnisvollen Goldkegel von Ezelsdorf-Buch aus der Bronzezeit sowie unvergessliche Meisterwerke berühmter Künstler wie Albrecht Dürer oder auch Lucas Cranach. Wegen seiner Größe sollte man für einen Aufenthalt im Germanischen Nationalmuseum viel Zeit mitbringen, gegebenenfalls sogar einen zweiten Besuch einplanen.

Das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg.

Das Germanische Nationalmuseum gilt als das größte kulturhistorische Museum im deutschsprachigen Raum.

Direkt vor dem Museumsgebäude erstreckt sich die Straße der Menschenrechte, bei der es sich um eine von dem israelischen Künstler Dani Karavan geschaffene Gedenkstätte handelt. Diese besteht aus 27 weißen Rundpfeilern von acht Metern Höhe, einer Säuleneiche, zwei Bodenplatten sowie einem abschließenden Torbogen. Auf jedem dieser Elemente befindet sich in Form von Inschriften jeweils ein Auszug aus den 30 Artikeln der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte in deutscher sowie einer weiteren Sprache.

Straße der Menschrechte.

Straße der Menschrechte.

Ein weiteres sehr erwähnenswertes Museum ist das Albrecht-Dürer-Haus, bei dem es sich um eines der wenigen erhaltenen Bürgerhäuser in Nürnberg handelt. Im 16. Jahrhundert lebte und arbeitete in den dortigen Räumlichkeiten der berühmte Maler Albrecht Dürer. Die heutige Ausstellung spiegelt noch immer die ursprüngliche Atmosphäre des Ortes wieder. Sehr empfehlenswert sind auch die angebotenen Führungen, die von einer als Agnes Dürer verkleideten Schauspielerin vorgenommen werden.

Als Wahrzeichen von Nürnberg gilt die historische Kaiserburg. Das auf einem Sandsteinrücken oberhalb der Sebalder Altstadt gelegene Bauwerk setzt sich aus insgesamt drei Teilen zusammen. Bei dem ersten handelt es sich um die ehemalige Burggrafenburg mit dem zentral gelegenen Fünfeckturm. Dieser wahrscheinlich um 1192 neu errichtete Komplex wurde um 1420 zerstört, die Überbleibsel können

allerdings bis heute besichtigt werden. Bei dem zweiten westlich gelegenen Teil handelt es sich um die eigentliche Kaiserburg. Diese besteht aus dem Sinwellturm, dem Tiefen Brunnen, der Doppelkapelle und dem Palas. Die ältesten Teile dieser Anlage entstanden um 1200, später wurden an der Burg ständige Umbauten und Erweiterungen vorgenommen. Der dritte Teil des beeindruckenden Komplexes setzt sich aus mehreren im Norden liegenden reichsstädtischen Bauten zusammen. Zu diesen zählen beispielsweise der Turm Luginsland oder auch die einstige Kaiserstallung.

Die Kaiserburg in Nürnberg

Die Kaiserburg ist das Wahrzeichen von Nürnberg.

Erwähnenswert ist das außerhalb des Stadtzentrums gelegene Memorium, in dem die berühmten Nürnberger Prozesse stattfanden. Vom 20. November 1945 bis 1. Oktober 1946 standen im dortigen Saal 600 führende Vertreter des nationalsozialistischen Regimes vor einem internationalen Gericht. Dieses Verfahren ging in die Geschichte ein, denn es hatte einen großen Einfluss auf die spätere Entwicklung des Völkerrechts.

In diesem Zusammenhang empfiehlt sich auch ein Besuch des Dokumentationszentrums, das sich im Südosten der Stadt befindet. In diesem haben Besucher die Möglichkeit, sich über die einstigen Reichsparteitage der Nationalsozialisten zu informieren. Auch gibt es einen umfassenden Einblick in deren Gewaltherrschaft. Eröffnet wurde die vielseitige Ausstellung im Jahr 2001. Untergebracht ist sie im Nordflügel der von den Nazis entworfenen, jedoch unvollendet gebliebenen Kongresshalle des einstigen Reichsparteitagsgeländes. Dieses Areal umfasste eine Fläche von mehr als 16,5 qkm. Es verlief zwischen dem Bahnhof Dutzendteich, dem Luitpoldhain und bis zum Moorenbrunnfeld.

Das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände in Nürnberg.

Das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände informiert über die Reichsparteitage der Nationalsozialisten und gibt zudem einen umfassenden Einblick in deren Gewaltherrschaft.

Während ihres Regimes nahmen die Nationalsozialisten an dem schon zuvor bestandenen Gelände grundlegende Umgestaltungen vor, von denen bis heute noch Überbleibsel zu sehen sind, wie beispielsweise die akkurat gegliederte Aufmarschfläche mit dem Namen Luitpoldarena. Viele der von ihnen errichteten Bauwerke wurden jedoch nach dem Zweiten Weltkrieg wieder entfernt. Auf dem einstigen Reichsparteitagsgelände kann man sich anhand zahlreicher hier aufgestellten Tafeln noch heute ein Bild über die Geschichte des Standortes machen.

Viele weitere Attraktionen stellt das Portal Online-Destination.de in einer eigenen Bildergalerie vor:

https://www.online-destination.de/deutschland/nuernberg/

Hier werden dem Leser interessante Informationen zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten vermittelt. Zahlreiche Ausflugsziele speziell für Familien mit Kindern sind zudem in dem Portal Steplavage.de auf der folgenden Seite zu finden:

https://www.steplavage.de/kinder/ausflugsziele/bayern/nuernberg/