Urlaub auf Usedom – Pressemitteilung

Kürzlich habe ich eine neue Pressemitteilung rund um das Reiseziel Usedom veröffentlicht, die ich auch in meinem Blog gerne vorstellen möchte. In dieser informiere ich neben den Strandbädern selbst über die vielfältigen Freizeitmöglichkeiten vor Ort.

Pressemitteilung YS – Wir befinden uns im Monat Februar, und viele Menschen planen jetzt ihren nächsten Sommerurlaub. Doch wohin soll die Reise gehen? Während manche gerne ihre Ferien in den Bergen verbringen, zieht es andere eher an das Meer. Bei deutschen Urlaubern sind nach wie vor die Ostseeregionen im eigenen Land ein beliebtes Reiseziel. Sie ziehen das ganze Jahr über eine große Anzahl an Touristen an. Erwähnenswert ist hierbei die im äußersten Nordosten Deutschlands gelegene Ferieninsel Usedom. Nach Rügen gilt sie als das zweigrößte Eiland auf deutschem Boden. Sie befindet sich nahe der Hansestadt Greifswald in der Pommerschen Bucht. Größtenteils gehört die Insel zu Deutschand, ein kleinerer im Osten gelegener Bereich wird Polen zugerechnet. Durch den Peenestrom und das Stettiner Haff ist Usedom vom Festland getrennt.

Die Seebrücke Heringsdorfist mit 508 Metern die längste in Deutschland.

Die Seebrücke Heringsdorf ist mit 508 Metern die längste in Deutschland.

Sehr populär bei Urlaubern sind die drei bekannten Kaiserbäder Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin. Bereits im 19. waren sie für den Tourismus von großer Bedeutung, dies hat sich bis heute nicht geändert. Sehr sehenswert ist vor allem die 1995 errichtete Seebrücke in Heringsdorf, die mit 508 Metern als die längste ihrer Art in Deutschland gilt. Nicht weit von ihr entfernt steht des Weiteren der größte Strandkorb der Welt. Er ist stolze sechs Meter breit und vier Meter hoch.

Auf Usedom spielt vor allem auch die für die deutschen Seebäder charakteristische Bäderarchitektur eine wichtige Rolle. In den Orten auf der Ferieninsel findet man zahlreiche in diesem Stil errichtete Villen. Sie stammen größtenteils noch der Ära, als sich der Tourismus allmählich in der Gegend etablierte. Erstmals wurde die Bäderarchitektur 1793 in Heiligendamm angewendet, das als das älteste Seebad in Europa gilt. Der Stil verbreitete sich rasant in der umliegenden Region. Die Besonderheit dieser Architekturart ist die Kombination unterschiedlicher Baumerkmale aus mehreren Epochen. Um die historische Identität der Seebäder zu bewahren, wird auch heute noch oftmals im Bäderstil gebaut.

Die Tauchgondel im Ostseebad Zinnowitz. Diese gilt als die weltweit erste ihrer Art.

Die Tauchgondel im Ostseebad Zinnowitz. Diese gilt als die weltweit erste ihrer Art.

Wer dem in den großen Ostseebädern herrschenden Trubel eher ausweichen möchte, kann seinen Urlaub auch in den kleineren Seebädern wie Koserow, Karlshagen oder auch Zinnowitz verbringen. Letzteres hält für Besucher eine ganz besondere Attraktion bereit. Bei dieser handelt es sich um die weltweit erste Tauchgondel, die sich direkt an der dortigen Seebrücke befindet. Seit 2006 besteht für Interessierte die Gelegenheit, mit der Gondel eine Reise in vier Meter Tiefe zu unternehmen. Neben einmaligen Eindrücken, die sie während des 40minütigen Tauchgangs erhalten, erfahren sie so einiges über die Tier- und Pflanzenwelt unter Wasser.

Doch auch Urlauber, die eher die Ruhe in der Natur suchen, kommen hier nicht zu kurz. Auf Usedom gibt es viele Möglichkeiten für Spaziergänge, Wanderungen oder auch Radtouren. Beliebt bei Naturfreunden ist beipielsweise das Hinterland entlang des Achterwassers, bei dem es sich um eine Lagune des in die Ostsee fließenden Peenestroms handelt. Dieses nicht sehr tiefe Gewässer gilt zudem als populärer Treffpunkt für Surfer und Segler. Auch einen Bootsverleih gibt es hier. Dieser befindet sich auf der Halbinsel Loddiner Höft südwestlich des Fischerdorfes Loddin. Geprägt wird sie durch ihre einmalige Steilküste, die schroff ins Achterwasser abfällt und dem Gebiet eine unvergessliche romantische Atmosphäre verleiht. Unterhalb dieser befindet sich auch ein kleiner Sandstrand. Das Löddiner Höft zeichnet sich zudem durch zahlreiche Busch- und Wiesenlandschaften sowie eine abwechslungsreiche Pflanzenwelt aus.

Das Technikmuseum in Peenemünde

Sehr empfehlenswert: Ein Besuch des Technikmuseums in Peenemünde

Wegen seiner historischen Bedeutsamkeit ist ein Besuch des Technikmuseums in dem im Norden der Insel gelegenen Peenemünde sehr zu empfehlen. Diese ehemalige Heeresversuchsanstalt ging durch ihre bahnbrechenden Entwicklungen von Raketen zwischen 1936 und 1945 in die Geschichte ein. Die heutige Ausstellung zeigt Nachbildungen der legendären „V1“ und „V2“. Jedoch auch die schlimmen Schattenseiten dieser Operationen bleiben in der Ausstellung nicht unerwähnt.

Zahlreiche weitere Möglichkeiten für Unternehmungen auf Usedom stellt das Portal

Online-Destination.de in einer umfangreichen Galerie unter dem Link https://www.online-destination.de/deutschland/usedom/ vor. Hier erfahren die Leser viel Wissenwertes zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten. Auch gibt es hier unzählige spannende Tipps zu Ausflügen in dieser vielseitigen Urlaubsregion.

Und speziell für Familien mit Kindern gibt es auf meiner Online-Präsenz zahlreiche Ideen für den Urlaub auf Usedom: https://www.steplavage.de/kinder/ausflugsziele/usedom/

Fahrt mit dem Fischkutter zu den Seehundbänken in der Nordsee

Die tapsigen Bewohner vom Watt…

Solltet ihr dieses Jahr euren Urlaub an der Nordsee verbringen, so empfehle ich eine Schifffahrt zu den großen Seehundbänken.

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Volle Fahrt voraus!

Diese startet ab der nahe Husums gelegenen Halbinsel Nordstrand.

Während der Fahrt erhalten Besucher viele interessante Informationen zum Weltnaturerbe Wattenmeer und seiner Umgebung.

Auch wartet vor allem auf die kleinen Fahrgäste eine besondere Attraktion:

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Ein Highlight während der Fahrt: Das Fangen diverser Meeresbewohner mit großen Schleppnetzen. Hier ist das Anfassen ausdrücklich erlaubt!

Mit Hilfe geeigneter Schleppnetze werden diverse Meerbewohner aus dem Wasser gefischt.

Kinder und Erwachsene haben hierbei die einmalige Möglichkeit, dies live miterleben. Zudem können die Seetiere nicht nur angesehen, sondern auch angefasst werden. Sobald sich das Schiff dem Zielort nähert, erblickt man schon von Weitem die Seehundbänke mit ihren vielen tapsigen Bewohnern.

Wir haben an der Fahrt im Sommer 2012 selbst teilgenommen und waren rundum begeistert.

Einziger Wermutstropfen war das trübe Wetter, so dass viele der Halligen, die wir streiften, im Dunst lagen.

Angeboten wird diese sehr empfehlenswerte Schifffahrt im Übrigen von den insgesamt 26 Schiffen der Adler-Reederei.

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Unterwegs geht es an unzähligen kleinen Halligen vorbei.

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Am Ziel angekommen: Die Seehundbänke mitten im Watt

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Außerhalb des Schiffes: Die grüne Halbinsel Nordstrand lädt zu schönen Spaziergängen in der Umgebung ein.

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Auch besteht die Möglichkeit, innezuhalten und die einmalige Umgebung des Wattenmeeres auf sich wirken zu lassen.

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Reiseziel Rügen – Impressionen

Bei deutschen Urlaubern ist die Ostseeinsel Rügen eines der beliebtesten Reiseziele im eigenen Land. Sie verfügt über mehrere große Strandbäder, wie zum Beispiel Binz, Sellin, Baabe und Göhren. Neben dem klassischen Strandaufenthalt hat die Ferieninsel noch eine Vielzahl an Freizeitmöglichkeiten zu bieten. Sehr empfehlenswert ist unter anderem eine 2,5stündige Schifffahrt zu den berühmten Kreidefelsen.

Diese Diashow zeigt einige Impressionen unseres Rügen-Urlaubs im August 2015. Zu diesen zählen neben den bereits genannten Ostseebädern auch eine Fahrt mit der bekannten Schmalspurbahn Rasender Roland. Einige der Aufnahmen zeigen zudem den Schmachter See, ein sehr idyllischer Flecken inmitten des Ferienortes Binz.

Impressionen von La Palma – Eine Zusammenfassung

Unser La-Palma-Urlaub vom 18.07. – 28.07.2016

Übersicht aller Reiseberichte (Bitte klicken):

In der folgenden Diashow findet ihr einige Impressionen unseres La-Palma-Urlaubs, wie zum Beispiel den Ferienort Los Cancajos, die Inselhauptstadt Santa Cruz, den Nationalpark Caldera de Taburiente, den Roque de Muchachos, den Lorbeerwald Los Tilos und einige mehr.

La Palma – La Isla Bonita

Unser La-Palma-Urlaub vom 18.07. – 28.07.2016

Übersicht aller Reiseberichte (Bitte klicken):

Wir schreiben den 27. Dezember 2016. Die Weihnachtsfeiertage sind vorbei, der Alltag kehrt langsam wieder ein. Ich blicke aus meinem Wohnzimmerfenster, die vor mir liegende Dezemberlandschaft ist eher trist. Immerhin lässt die heutige Wolkendecke eine gewisse Durchlässigkeit erkennen, an einigen Stellen lugt sogar der blaue Himmel hervor wie ein Versprechen, dass demnächst wieder schönere Tage kommen.

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Blick von meiner Wohnung in die trübe Dezemberlandschaft

Ich sitze vor meinem Laptop, die Gedanken schweifen immer weiter ab. Sie wandern zurück in die Zeit, als die Bäume noch grün waren und das Außenthermometer eine deutlich höher Temperatur anzeigte. Ich denke an den 18. Juli, als wir mitten in der Nacht mit unseren Koffern auf dem Weg nach La Palma waren. Daher rufe ich meinen Blog auf und fange an zu schreiben …

Rückblende Juli 2016: Noch ein wenig verschlafen setzen mein Lebensgefährte und ich uns in das Taxi, das uns zum Flughafen bringen soll. Trotz unserer Müdigkeit ist die Stimmung gut, wir kommen mit den Fahrer ins Gespräch. Auch er hat vor, demnächst in den Süden zu fliegen und seine Familie in Marokko zu besuchen. Die Fahrt ist kurzweilig und endet am Terminal 2 des Frankfurter Flughafens. Nachdem wir eingecheckt und unser Gepäck aufgegeben haben, suchen wir uns ein Café und stärken uns erst einmal.

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Bevor die Reise losgeht: Eine kleine Stärkung am Frankfurter Flughafen

Obwohl unser Flug Verspätung hat, kann die versäumte Zeit eingeholt werden, so dass wir pünktlich in Madrid landen. Hier haben wir zwei Stunden Zwischenaufenthalt, dann geht es weiter nach Santa Cruz de La Palma. Wir landen dort am frühen Nachmittag. Da sich unser Ferienort Los Cancajos nur wenige Kilometer vom Flughafen entfernt befindet, dauert die Fahrt mit dem Transferbus nur sehr kurz. Als wir aus diesem steigen, kommt uns eine angenehme Brise entgegen. Es ist nicht allzu heiß, die Temperatur beträgt ca. 26° C.

Nachdem wir an der Rezeption eingecheckt haben, suchen wir unser Appartement auf. Dieses ist sehr geräumig, wir haben neben dem Schlafbereich ein recht großes Wohnzimmer und eine kleine Küchenzeile. Auch der Balkon ist einigermaßen groß, der Blick geht auf die benachbarten Berge, auf deren Gipfeln sich einige landestypische Fincas befinden. Allmählich kehrt bei uns die Müdigkeit zurück, so dass wir uns erst einmal ausruhen. Leider verfügt das Appartement über keine Klimaanlage, sodass es hier recht warm ist. Gegen Abend werden wir wohl ordentlich lüften müssen. Nachdem wir uns ausgeruht und ein wenig frisch gemacht haben, erkunden wir zunächst erst einmal die nahe Umgebung …

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Ein Ausschnitt unseres Appartementhotels

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Die Anlage unseres Hotels

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Blick von unserem Balkon aus auf die Berge

La Palma ist die nordwestlichste der sieben Kanarischen Inseln. Sie trägt den Beinamen La Isla Bonita, was „die hübsche Insel“ bedeutet. Aufgrund ihrer abwechslungsreichen Vegetation nennen viele sie auch „La Isla Verde“, die „Grüne Insel“. Es gibt kaum einen Flecken auf dieser Welt, der auf kleinstem Raum eine derartige Vielfalt an Landschaftsbildern hervorzaubert. Hier gibt es Vulkane, alpine Gebirge, Wälder, Strände, Steilküsten, Schluchten und Wüsten.

Das gesamte Eiland ist vulkanischen Ursprungs. Verursacher seiner Entstehung war glühendes in 20 Kilometern unter der Erde liegendes Magma, das sich seinen Weg nach oben bahnte und als Lava schließlich ausgespuckt wurde. Die ältesten Bereiche der Insel entstanden vor ca. zwei bis vier Millionen Jahren. Daher handelt es sich bei La Palma um das jüngste Eiland der Kanaren. Dennoch reichte die Zeit, diese einmalige Landschaft zu formen. Aus der Vielzahl an Bergen ragt der Roque de los Muchachos mit einer Erhebung von 2.426 Metern als höchter Berg von La Palma hervor. Doch nicht nur die Gebirge, sondern auch die Passatwinde sorgen dafür, dass die Insel sich in verschiedene Klimazonen unterteilt, von tropisch über subtropisch bis hin zur eher kühlgemäßigten Zone. An manchen Stellen gibt es auch von Zeit zu Zeit Schneefall.

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Die Insel La Palma zeichnet sich durch ein vielfältiges Landschaftsbild aus – Blick vom Mirador de la Concepción auf Santa Cruz de la Palma

Neben seiner tollen Landschaft besticht La Palma des Weiteren durch seine in urspünglichem Zustand erhaltenen Städte und Dörfer. Die Hauptstadt ist Santa Cruz de la Palma mit einer Einwohnerzahl von etwa 16.000. Im Gegensatz zu anderen Kanarischen Inseln blieb La Palma bis heute vom Massentourismus weitgehend verschont. Um diesen Zustand zu erhalten, hat die UNESCO das gesamte Eiland im Jahr 2002 zum Biosphärenreservat erklärt.

In den nächten Tagen haben wir vor, La Palma näher zu erkunden. Doch heute Abend unternehmen wir erst einmal einen Spaziergang durch Los Cancajos. Bei diesem handelt es sich um einen Ferienort mit einer gewissen Anzahl an Urlaubern, doch im Gegensatz zu den großen Touristenhochburgen wie zum Beispiel auf Gran Canaria oder Teneriffa geht es hier recht beschaulich zur Sache. Große Hotelanlagen findet man recht wenig, das Angebot tendiert eher zum Individualtourismus. Bei unserem Erkundungsgang führt unser erster Weg an die Strandpromenade. Interessant ist hier auch die eigenartig geformte Vulkanküste, unter der der Atlantik schäumt. Da es heute eher windig ist, können wir einem lebhaften Spiel der Wellen zusehen.

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Der erste Abend am Strand von Los Cancajos bei lebhaftem Wind- und Wellengang

Los Cancajos verfügt über ein vielseitiges Angebot an Restaurants, Kneipen, Cafés und Geschäften. Diese und auch die Strände laden zum Innehalten und Relaxen ein. Hier kann man sich wohlfühlen! Doch morgen haben wir erst einmal vor, uns die Inselhauptstadt Santa Cruz anzusehen. Da diese nicht weit ist und auch regelmäßig ein Bus dorthin fährt, brauchen wir hierzu noch keinen Mietwagen. Diesen werden wir übermorgen bei einer Autovermietung vor Ort abholen, um auch weitere Touren unternehmen zu können. Über diese werde ich in der Folgezeit noch berichten.

Rügen- Die Sonneninsel der Ostsee

Mai 2016: Viele Menschen haben bereits ihren Sommerurlaub geplant. Andere überlegen noch, wohin die nächste Reise gehen soll. Bei deutschen Urlaubern ist die Ostseeinsel Rügen eines der beliebtesten Urlaubsziele im eigenen Land. Diese befindet sich vor der pommerschen Ostseeküste und zählt zum Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Rügen verfügt über mehrere große Strandbäder, wie zum Beispiel Binz, Sellin, Baabe und Göhren. Der dortige weiße Sand ist sehr fein und fast steinlos. Es besteht zudem die Möglichkeit, einen der unzähligen Strandkörbe zu mieten, die zum Verweilen und Entspannen einladen. Kinder können an den weitläufigen Stränden nach Herzenslust baden, toben oder sich mit dem Bau von Sandburgen kreativ betätigen. Sportbegeisterte haben neben Schwimmen die Gelegenheit, spannende Beachvolleyballturniere zu veranstalten. Wer Hunger oder Durst verspürt, kann sich in einem der Strandcafés vor Ort niederlassen. binz-strand-350px

Neben dem klassischen Strandaufenthalt hat die Ferieninsel noch eine große Anzahl an Freizeitmöglichkeiten zu bieten. Sehr empfehlenswert ist unter anderem eine 2,5stündige Schifffahrt zu den berühmten Kreidefelsen.binz-schifffahrt-3-2-350px

Die Schiffe starten unter anderem ab der Binzer Seebrücke und halten zwischendurch noch in dem Fischerort Sassnitz. Am besten sollte diese Tour Vormittags unternommen werden. Der einmalige Blick auf die von der Morgensonne angestrahlten Kreidefelsen mit dem weltbekannten Königsstuhl und der Viktoriasicht ist bleibt unvergesslich.

Ein weiteres Highlight eine die Fahrt mit der historischen und dampfbetriebenen Schmalspurbahn Rasender Roland. Diese
durchquert die Ferienorte Putbus, Binz, Sellin, Baabe und Göhren. Auf der Strecke von 24,1 Kilometern fühlen sich die Fahrgäste in vergangene Zeiten zurückversetzt, denn die Lokomotiven und Waggons sind zum Teil über 100 Jahre alt. Dampfend und zischend fährt Rasende Roland auf seiner Route durch Felder, Wiesen und Wälder, bevor er schließlich pfeifend in die jeweiligen Ostseebäder einfährt. putbus-rasender-roland-2-2-350px

Eine weitere Attraktion auf Rügen ist das Nationalpark-Zentrum Königsstuhl bei Sassnitz. Dieses liegt unmittelbar an dem gleichnamigen berühmten Kreidefelsen. In seinen Innenräumen beherbergt das Zentrum eine einmalige, 2.000 qm große Ausstellung, die in Verbindung mit natürlichen Objekten und moderner Technik die Geheimnisse des Nationalparks Jasmund offenlegt. Zu entdecken gibt es eindrucksvolle Eisgletscher, eine fünfzehn Meter hohe Kreidewand sowie eine Vielfalt an Tieren aus der Ostsee, den Wäldern, Mooren und Wiesen.sassnitz-nationalparkzentrum-koenigsstuhl-6-350px

Im Außenbereich des Nationalparkzentrums finden kleine Besucher des Weiteren einen tollen Naturspielplatz vor. Auch gibt es hier einen Abenteuerparcours mit meterhohen Stämmen, die durch Seile, Netze und Balken miteinander verbunden sind. Während des Besuches des Nationalpark-Zentrums empfiehlt sich zudem ein Spaziergang zum berühmten Königsstuhl. Vom Eingangsbereich der Ausstellung bis zur Aussichtsplattform dauert der Fußweg rund drei Minuten. Dort angekommen, haben Besucher einen unvergesslichen Ausblick auf die Weiten der Ostsee, bei wolkenlosem Himmel sogar bis nach Dänemark.

Da der Norden von Rügen die sonnenreichste Gegend innerhalb Deutschlands ist, wird das Eiland seinem Namen „Sonneninsel“ voll und ganz gerecht.

Urlaubserinnerungen – Reise in die Zeit der blühenden Mandelbäume

Unser Mallorca-Urlaub im Februar 2015

Wir schreiben den 4. Juli 2015: Es ist später Nachmittag an dem bislang heißesten Tag im ganzen Jahr. Die Sonne brennt erbarmungslos, ich habe mich mit einem Eiskaffee in die Küche verzogen. Der Ventilator sorgt für eine kleine Brise, das macht das Ganze etwas erträglicher. Nun drehe ich mich in Richtung Fenster, das Außenthermometer zeigt satte 39,8°C an. Ich fange an in Erinnerungen zu schwelgen an die Zeit, als wir langsam begannen, uns nach dem Frühling zu sehnen. Daher wende ich mich jetzt meinem Laptop zu, rufe meinen Blog auf und fange an zu schreiben…

Viereinhalb Monate vorher: Es ist Mitte Februar. Da dieser Monat sich häufig als kalt und nass erweist (>>>Hochkonjunktur für Bazillen sämtlicher Art), haben mein Lebensgefährte und ich uns entschlossen, nach Mallorca zu reisen. Während sich hier in Deutschland noch der größte Teil der Pflanzenwelt im Tiefschlaf befindet, blühen auf der Baleareninsel bereits die Mandelbäume. Doch kann es auch hier durchaus noch kalt sein. Bei unserer Ankunft auf dem Flughafen in Palme de Mallorca zeigt das Thermometer gerade einmal 1°C an. Allerdings ist es noch früh am Morgen. Mit dem Tranferbus fahren wir direkt ins Hotel. Wir haben unsere Unterkunft unmittelbar an der berühmt-berüchtigten Platja de Palma gebucht (Ballermann, Bierkönig & Co.). Doch von den im Sommer üblichen Party-Rummel merkt man um diese Jahreszeit nicht viel. Die Insel ist in dieser vorsaisonalen Zeit eher das Ziel von Wanderern und Radfahrern.

Planung: Was unternehmen wir in den nächsten Tagen?

Planung: Was unternehmen wir in den nächsten Tagen?

Da wir das Hotelzimmer erst ab 12.00 Uhr beziehen können, entschließen wir uns für einen Spaziergang an der Strandpromenade. Obwohl die Temperaturen im Moment noch eher winterlich sind, unterscheiden sich die Lichtverhältnisse von denen in Deutschland immens. Die Sonne scheint von einem strahlend blauen Himmel herab, viele Spaziergänger sind bereits in diesen Morgenstunden unterwegs. Am Strand präsentiert ein Künstler den vorbeilaufenden Passanten sein Werk: eine aus Sand und Wasser gestaltete Sandburg: wunderschön (siehe Bild).

Ein Kunstwerk der besonderen Art: Sandburg am Platja de Palma

Ein Kunstwerk der besonderen Art: Sandburg am Platja de Palma

Da wir einen Frühflug (6.00 Uhr ab Frankfurt am Main) hatten, lassen wir den Tag eher langsam angehen und ruhen uns im Hotelzimmer  erst einmal aus. Für die folgende Woche haben wir einen Mietwagen gebucht, mit dem wir die Insel erkunden möchten. Eine unserer Touren führt uns in das im Westen der Insel gelegene Tramuntana-Gebirge. Auf dem Weg dorthin fahren wir an sämtlichen  Mandelbaumplantagen vorbei. Da es in diesem Jahr auch auf Mallorca recht kalt war, fangen viele der Bäume erst jetzt an zu blühen. Trotzdem ist die Kulisse traumhaft: im Vordergrund die rosa und weißen Bäume, im Hintergrund das Tramuntana-Gebirge vor blauem Himmel. Um dieses schöne Bild dauerhaft festzuhalten, parken wir in seiner seitlich der Landstraße gelegenen Bucht und schossen sämtliche Fotos. Hier einige Impressionen:

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Die Mandelbäume wurden ursprünglich von den Mauren auf die Balearen gebracht. Doch erst im 19. Jahrhundert entdeckten die Einheimischen sie als Ertragsquelle. Aufgrund einer Reblausplage pausierte der Weinanbau zu dieser Zeit. Als Alternative wurden nun Mandelbäume gepflanzt, von denen man auf Mallorca mittlerweile rund 7 Millionen findet. Diese verteilen sich zwar über die gesamte Insel, die meisten von ihnen stehen jedoch auf den im Westen des Eilands gelegenen Plantagen. Auf Mallorca wachsen in der Regel zwei Mandelarten. Die Bäume mit den rosa Blüten bringen Bittermandeln hervor, während an den weiß blühenden Bäumen Süßmandeln wachsen.

Nachdem wir die Mandelplantagen hinter uns gelassen haben, führt unsere weitere Tour in das zum UNESCO-Welterbe erklärte Tramuntana-Gebirge. Über dieses sowie die beiden bekannten Bergdörfer Valldemossa und Deia werde ich in meinem nächsten Beitrag ausführlich berichten.

Ankunft in der Gegenwart: Der Abend ist angebrochen, das Thermometer zeigt immer noch 38,5°C an. Zeit für ein Erfrischungsgetränk und ggf. eine kalte Dusche. Ich wünsche allen Lesern meines Beitrags trotz Hitzewelle einen schönen und erholsamen Samstagabend.

Reiseziel Eckernförde an der schleswig-holsteinischen Ostseeküste

Das Frühjahr hat begonnen, und viele Menschen planen jetzt ihren nächsten Sommerurlaub. Doch wohin soll die Reise gehen? Während manche gerne ihren Urlaub in den Bergen verbringen, zieht es andere eher in die Küstenregionen und an das Meer. Bei deutschen Urlaubern ist nach wie vor die Ostseeküste im eigenen Land ein populäres Reiseziel. Sie zieht das ganze Jahr über eine große Anzahl an Touristen an. Neben sehenswerten Städten wie Lübeck und Wismar gibt es entlang der Küste zahlreiche schöne Strandbäder. Ein sehr bekanntes und beliebtes ist das Ostseebad Eckernförde. Der Urlaubsort befindet sich im Landesteil Schleswig etwa 25 Kilometer nordwestlich der Landeshauptstadt Kiel. Der ca. vier Kilometer lange aus sehr feinem Quarzsand bestehenden Ostseestrand lockt vor allem in den Sommermonaten eine Vielzahl an Touristen an.

Strand in Eckernförde

Strand in Eckernförde

Neben dem Strandbad verfügt die Stadt selbst über mehrere sehr attraktive Sehenswürdigkeiten, von denen sich einige im Denkmalbuch „Liste der Kulturdenkmale in Eckernförde“ befinden. Zu diesen gehören das Alte Rathaus, das Rundsilo, die St.-Nicolai-Kirche und die Kirche in Borby. 

Vor allem für Familien mit Kindern eignet sich das Osteebad Eckernförde als Reiseziel in hervorragender Weise, denn hier gibt es auch die kleinen Urlauber viel zu entdecken und zu bestaunen. Vor allem das direkt am Strand liegende Ostee-Infocenter sollte man sich nicht entgehen lassen. Hier erhalten Familien umfassende Informationen rund um das Thema Ostsee. Drei unterschiedliche Aquarien zeigen eine Nachbildung der Unterwasserwelt, vom Flachwasser bis weit in die Meerestiefen. Als besondere Attraktion gilt das Fühlbecken. Dies ist besonders für jüngere Besucher interessant, da sie auch die Möglichkeit haben, die Meerestiere anzufassen. So wird der Besuch der Ausstellung zu einem Erlebnis mit allen Sinnen.

Ein besonders Ereignis in Eckernförde gilt das immer am ersten Augustwochenende stattfindende Piratenspektakel. Dieses Festival zählt zu den großen Events der Stadt.

Eckernförder Piratenspektakel - das besondere alljährliche Event

Eckernförder Piratenspektakel – das besondere alljährliche Event

Drei Tage lang ist der Ort in der Gewalt von wilden Piraten, die auf dem Fest unterwegs sind. Zu den Highlights gehören hierbei der berühmte Strandüberfall von Käpt´n Piet und seiner Mannschaft, die Erstürmung des Rathauses sowie die Entführung des Bürgermeisters. Auf der Hafenmeile herrscht an diesem Wochenende reges Treiben. Vielseitige Livemusik, unzählige Fahrgeschäfte, eine Seeschlacht und abwechslungsreiche Piratenspiele bieten Gästen aller Altergruppen ein buntes Programm. Den Abschluss bildet ein farbenfrohes Feuerwerk am späten Sonntagabend.

Wer mit seinem Nachwuchs den Urlaub in Eckernförde oder auch der Umgebung plant, findet auf meiner Internetseite einige spannende Tipps. Mit diesen wird das Thema Langeweile erst gar nicht aufkommen. Unter dem folgenden Link sind mehrere Highlights sowohl in Eckernförde selbst als auch in Schleswig-Holstein aufgeführt:

http://www.steplavage.de/kinder/ausflugsziele/schleswig-holstein/

Dieser Internet-Auftritt wird empfohlen von http://www.reiselinks.de – einem der größten und regelmäßig gepflegten Reiseverzeichnisse im deutschsprachigen Raum.

Playa de las Américas

Unser Teneriffaurlaub vom 23.03. – 31.03.2014

Übersicht aller Reiseberichte (Bitte klicken):

– Einleitung/Allgemeine Infos

– Hotel Bahia Principe San Felipe

– Puerto de la Cruz

– Botanischer Garten

– Nationalpark

– Der Vulkan Teide

– San Andrés

– Playa de las Teresitas

– Das Bergdorf Masca im Teno-Gebirge

Für Freitag war in Puerto de la Cruz eher schlechtes Wetter angesagt. Daher trafen wir den Entschluss, aufgrund des dort wärmeren und beständigen Klimas in den Süden Teneriffas zu fahren. Während mein Lebensgefährte vorhatte, mit dem Mietwagen die dortige Gegend erkunden wollte, wollte ich mich an den Strand des Ferienortes Playa de las Américas legen, denn dieser sollte laut Reiseführer sehr schön sein. Allerdings wurde er, wie auch der Playa de las Teresitas, künstlich angelegt. Je weiter wir gen Süden führen, wurden die Wolken weniger, und die Sonne kam heraus.

Der Hauptstrand von Playa de las Américas - an diesem Tag wegen starkem Wind geschlossen

Der Hauptstrand von Playa de las Américas – an diesem Tag wegen starkem Wind geschlossen

Mein Lebensgefährte setzte mich in Playa de las Américas ab und wir trafen uns einige Stunden später wieder. Doch aus meinem Vorhaben in Sachen Strandtag wurde nichts. Die Sonne schien zwar, es wehte jedoch ein starker Wind, der mir den Sand in die Augen und die Atemwege trieb. Daraufhin entschloss ich mich zu einem kleinen Rundgang. Neben unzähligen Hotelburgen, Dönerrestaurants, McDonald´s, Burger King und Subway gab es hier allerdings sehr wenig zu sehen. Eine Weile schlenderte ich an der langen und durchaus schönen Strandpromenade entlang, jedoch aufgrund des starken Windes kam hierbei keine wirklich gute Stimmung auf. Zu guter Letzt ließ ich mich in einer sehr hübschen Strandbar mit Blick nach draußen auf den Atlantik nieder. Da ich nun über Sehenswürdigkeiten in diesem Fall kaum etwas schreiben kann, gebe ich im Folgenden einen kleinen Einblick in wesentliche Eckdaten sowie die Entstehungsgeschichte des Ortes:

Gemeinsam mit den Nachbargemeinden Costa Adeje, Los Cristianos, Playa de Fañabé und La Caleta zählt Playa de las Américas zu den bekanntesten Tourismuszentren Spaniens. Noch in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts befand sich an dieser Stelle nichts weiteres als Geröllwüste. An der damals von Felsklippen geprägten Südwestküste wohnten einfache Fischer, die sich nur mit Ach und Krach ihren Lebensunterhalt verdienen konnten. Die Region war im Allgemeinen als das Armenhaus Teneriffas bekannt.

Die Strandpromenade von Playa de las Américas

Die Strandpromenade von Playa de las Américas

Mit dem zunehmenden Flugtourismus in den 1970er Jahren änderte sich diese Situation allerdings grundlegend. Aufgrund des sehr beständigen und  sonnigen Klimas im Südwesten Teneriffas fiel die Entscheidung, die insgesamt recht unwirtliche Gegend weitreichend umzugestalten und in ein Touristenzentrum zu verwandeln. Der Grundstein für den künstlichen Ferienort Playa de las Américas war gelegt. Unter großem Protest der dortigen Surfer, die bis dahin die unbezähmbare Küste für den Wassersport nutzten, erfolgte nun ihre Stilllegung durch Wellenbrecher. Um ansehnliche Strände zu schaffen, schüttete man hier in großen Mengen feinen Sand auf. Im Laufe der darauffolgenden Jahre brach in der Region ein riesiger Bauboom aus. Viele Hotelanlagen mit einer großen Anzahl an Übernachtungsmöglichkeiten schossen wie Pilze aus der Erde. Der Plan zur Schaffung eines Ferienortes erwies sich als sehr erfolgreich. Unzählige Urlauber, vor allem aus Mittel- und Nordeuropa, zog es nach Playa de las Américas. Bars, Restaurants, Geschäfte, Discos und imposante Hotelburgen bilden bis heute die Basis für den Tourismus.

Der Bauboom in dem Ferienort hält immer noch an. Allerdings ist man heutzutage von dem Konzept der Hotelanlagen im Stil der 1970er Jahre abgekommen. Stattdessen wird jetzt ein großer Wert auf Klasse in Verbindung mit Masse gelegt. Vor allem im Laufe der letzten Jahre entstanden sehr originelle und durchaus sehenswerte Hotels, die vor allem für den gehobeneren Tourismus bestimmt sind. Wer jedoch Wert auf Ruhe oder auch Kultur legt, ist in Playa de las Américas definitiv nicht am richtigen Ort. Denn hier gibt es außer Strand, Essen, Trinken und Party nicht viel. Typische kanarische Sehenswürdigkeiten kann man an diesem Ort lange suchen. Auch das Essen ist eher auf den internationalen Tourismus anstelle der einheimischen Küche ausgelegt.

Auf der Rückfahrt an dem Abend gen Norden waren mein Lebensgefährte und ich uns einig: Wir hatten mit Puerto de la Cruz als Reiseziel sowohl vom Ort als auch von der Landschaft her eine sehr gute Wahl getroffen.