Nürnberg – eine Stadt mit einzigartigem Flair aus verschiedenen zeitlichen Epochen

Heute habe ich eine neue Pressemitteilung veröffentlicht, die ich auch gerne in diesem Blog vorstellen möchte.

Pressemitteilung (YS) – Für einen mehrtägigen Städtetrip eignet sich Nürnberg in hervorragender Weise, denn hier gibt es viel zu entdecken. Insbesondere besticht die im Herzen Frankens gelegene Stadt durch ihren mittelalterlichen Stadtkern, der eine große Zahl an Sehenswürdigkeiten und historischen Bauwerken bereithält. Vor allem die engen verwinkelten Gassen strahlen eine einzigartige Atmosphäre aus, man fühlt sich regelrecht in eine andere Zeit versetzt. Hier befinden sich unter anderem die großen Gotteshäuser St. Sebald und St. Lorenz, die Frauenkirche oder auch das geschichtsträchtige Heilig-Geist-Spital. Das Zentrum der Altstadt bildet der ca. 5.000 qm große Hauptmarkt. Hier findet von Montag bis Samstag ein großer Wochenmarkt mit einer vielseitigen Auswahl an regionalen Lebensmitteln statt. Zu diesen zählen unter anderem Gemüse, Obst, Fleisch, Wurstwaren, Fisch, Eier, Käse oder auch Backwaren. Bei dem größten Event auf und rund um den Hauptmarkt handelt es sich um den weltberühmten Christkindlesmarkt, der jedes Jahr unzählige Besucher aus aller Herren Länder anzieht.

Nürnberger Hauptmarkt

Blick auf den Nürnberger Hauptmarkt mit der Frauenkirche im Hintergrund.

In den vielen Museen vor Ort haben Besucher zudem die Möglichkeit, sich über die Region und ihre Besonderheiten sowie deren Geschichte zu informieren. Zu diesen gehört das Germanische Nationalmuseum, das als das größte kulturhistorische Museum im deutschsprachigen Raum gilt. Besucher finden in den Räumlichkeiten etwa 25.000 Exponate vor, die aus verschiedenen Epochen von der Frühzeit bis in die heutige Zeit stammen. Das Museum selbst besitzt sogar über 1,3 Millionen Objekte, von denen allerdings immer nur ein Teil ausgestellt wird. Zu sehen gibt es einzigartige und kostbare Sammlungen zu Kunst und Kultur, wie zum Beispiel den ältesten Globus der Welt, den geheimnisvollen Goldkegel von Ezelsdorf-Buch aus der Bronzezeit sowie unvergessliche Meisterwerke berühmter Künstler wie Albrecht Dürer oder auch Lucas Cranach. Wegen seiner Größe sollte man für einen Aufenthalt im Germanischen Nationalmuseum viel Zeit mitbringen, gegebenenfalls sogar einen zweiten Besuch einplanen.

Das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg.

Das Germanische Nationalmuseum gilt als das größte kulturhistorische Museum im deutschsprachigen Raum.

Direkt vor dem Museumsgebäude erstreckt sich die Straße der Menschenrechte, bei der es sich um eine von dem israelischen Künstler Dani Karavan geschaffene Gedenkstätte handelt. Diese besteht aus 27 weißen Rundpfeilern von acht Metern Höhe, einer Säuleneiche, zwei Bodenplatten sowie einem abschließenden Torbogen. Auf jedem dieser Elemente befindet sich in Form von Inschriften jeweils ein Auszug aus den 30 Artikeln der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte in deutscher sowie einer weiteren Sprache.

Straße der Menschrechte.

Straße der Menschrechte.

Ein weiteres sehr erwähnenswertes Museum ist das Albrecht-Dürer-Haus, bei dem es sich um eines der wenigen erhaltenen Bürgerhäuser in Nürnberg handelt. Im 16. Jahrhundert lebte und arbeitete in den dortigen Räumlichkeiten der berühmte Maler Albrecht Dürer. Die heutige Ausstellung spiegelt noch immer die ursprüngliche Atmosphäre des Ortes wieder. Sehr empfehlenswert sind auch die angebotenen Führungen, die von einer als Agnes Dürer verkleideten Schauspielerin vorgenommen werden.

Als Wahrzeichen von Nürnberg gilt die historische Kaiserburg. Das auf einem Sandsteinrücken oberhalb der Sebalder Altstadt gelegene Bauwerk setzt sich aus insgesamt drei Teilen zusammen. Bei dem ersten handelt es sich um die ehemalige Burggrafenburg mit dem zentral gelegenen Fünfeckturm. Dieser wahrscheinlich um 1192 neu errichtete Komplex wurde um 1420 zerstört, die Überbleibsel können

allerdings bis heute besichtigt werden. Bei dem zweiten westlich gelegenen Teil handelt es sich um die eigentliche Kaiserburg. Diese besteht aus dem Sinwellturm, dem Tiefen Brunnen, der Doppelkapelle und dem Palas. Die ältesten Teile dieser Anlage entstanden um 1200, später wurden an der Burg ständige Umbauten und Erweiterungen vorgenommen. Der dritte Teil des beeindruckenden Komplexes setzt sich aus mehreren im Norden liegenden reichsstädtischen Bauten zusammen. Zu diesen zählen beispielsweise der Turm Luginsland oder auch die einstige Kaiserstallung.

Die Kaiserburg in Nürnberg

Die Kaiserburg ist das Wahrzeichen von Nürnberg.

Erwähnenswert ist das außerhalb des Stadtzentrums gelegene Memorium, in dem die berühmten Nürnberger Prozesse stattfanden. Vom 20. November 1945 bis 1. Oktober 1946 standen im dortigen Saal 600 führende Vertreter des nationalsozialistischen Regimes vor einem internationalen Gericht. Dieses Verfahren ging in die Geschichte ein, denn es hatte einen großen Einfluss auf die spätere Entwicklung des Völkerrechts.

In diesem Zusammenhang empfiehlt sich auch ein Besuch des Dokumentationszentrums, das sich im Südosten der Stadt befindet. In diesem haben Besucher die Möglichkeit, sich über die einstigen Reichsparteitage der Nationalsozialisten zu informieren. Auch gibt es einen umfassenden Einblick in deren Gewaltherrschaft. Eröffnet wurde die vielseitige Ausstellung im Jahr 2001. Untergebracht ist sie im Nordflügel der von den Nazis entworfenen, jedoch unvollendet gebliebenen Kongresshalle des einstigen Reichsparteitagsgeländes. Dieses Areal umfasste eine Fläche von mehr als 16,5 qkm. Es verlief zwischen dem Bahnhof Dutzendteich, dem Luitpoldhain und bis zum Moorenbrunnfeld.

Das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände in Nürnberg.

Das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände informiert über die Reichsparteitage der Nationalsozialisten und gibt zudem einen umfassenden Einblick in deren Gewaltherrschaft.

Während ihres Regimes nahmen die Nationalsozialisten an dem schon zuvor bestandenen Gelände grundlegende Umgestaltungen vor, von denen bis heute noch Überbleibsel zu sehen sind, wie beispielsweise die akkurat gegliederte Aufmarschfläche mit dem Namen Luitpoldarena. Viele der von ihnen errichteten Bauwerke wurden jedoch nach dem Zweiten Weltkrieg wieder entfernt. Auf dem einstigen Reichsparteitagsgelände kann man sich anhand zahlreicher hier aufgestellten Tafeln noch heute ein Bild über die Geschichte des Standortes machen.

Viele weitere Attraktionen stellt das Portal Online-Destination.de in einer eigenen Bildergalerie vor:

https://www.online-destination.de/deutschland/nuernberg/

Hier werden dem Leser interessante Informationen zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten vermittelt. Zahlreiche Ausflugsziele speziell für Familien mit Kindern sind zudem in dem Portal Steplavage.de auf der folgenden Seite zu finden:

https://www.steplavage.de/kinder/ausflugsziele/bayern/nuernberg/

 

Die Klosterinsel Reichenau im Bodensee

Das im Jahr 2000 zum UNESCO-Welterbe erklärte Eiland besticht durch seine einmaligen geschichtsträchtigen Bauwerke sowie sein authentisches und mediterranes Ambiente

Meinen heutigen Blogbeitrag widme ich der bei Einheimischen und Touristen sehr beliebten Insel Reichenau, die wir im Zuge unseres Bodensee-Urlaubs im vergangenen Sommer besucht haben. Dieses sehr sehenswerte Eiland ist das größte im Bodensee.

2000 wurde es auf die Liste der UNESCO-Welterbe genommen. Grund war die hervorragende religiöse und kulturelle Rolle des Benediktinerklosters Reichenau, das allein durch sein äußeres Erscheinungsbild noch heute sehr eindrucksvoll ist. Gegründet wurde es im Jahr 724 von dem heiligen Pirminius, ab 1540 war es dem Amt des Konstanzer Bischofs unterstellt. Neben Fulda und St. Gallen zählt die Abtei zu den bedeutendsten Klöstern aus der karolingischen Zeit. Heute ist in seinen Räumlichkeiten das Rathaus der Gemeinde Reichenau untergebracht.

Kloster Reichenau

Blick auf einen Teil des einstigen Benediktinerklosters Reichenau, das im Jahr 724 von dem Heiligen Pirminius gegründet wurde.

Das sich an die Abteigebäude anschließende Münster St. Maria und Markus war einst die Kirche des Klosters Reichenau. Geweiht wurde es im August 816 zu Ehren der Gottesmutter Maria. Heute ist es die katholische Pfarrkirche des Ortsteils Mittelzell. Hervorzuheben an dem Gebäude sind insbesondere der gotische Chor sowie das romanische Westwerk mit dem historischen Turm. Dieser westliche Teil des Gotteshauses ist dem Evangelisten Markus geweiht, dessen Gebeine sich in der dortigen Schatzkammer befinden. Während unseres Ausflugs über das Eiland haben wir auch den an der Rückseite der Kirche liegenden Klostergarten besucht, der 1991 nach historischem Vorbild neu angelegt wurde. Dieser ist für Besucher frei zugänglich. Angebaut werden hier verschiedene Sorten an Salat, Gemüse und Kräutern.

Klostergarten Reichenau mit Münster St. Maria und Markus

Der Kräutergarten des Klosters Reichenau, der 1991 nach historischem Vorbild neu angelegt wurde. Im Hintergrund ist ein Teil des Münster St. Maria und Markus zu sehen.

Ein weiteres imposantes Bauwerk der Insel Reichenau ist die romanische Säulenbasilika St. Peter und Paul, die zum Ortsteil Niederzell gehört. Erbaut wurde das aktuelle Gotteshaus 1080 an der Stelle einer von Bischof Egino errichteten Kirche, die zuvor angebrannt war. Beeindruckend sind vor allem seine beiden markanten Türme an der Ostseite. Als einzigartig gelten zudem die romanischen Wandmalereien im Inneren des Gebäudes. Angefertigt wurden diese in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts.

Die Basilika St. Peter und Paul auf der Insel Reichenau

Die romanische Basilika St. Peter und Paul, die 1080 an der Stelle einer von Bischof Egino errichteten Kirche neu aufgebaut wurde

Die Insel Reichenau besticht vor allem durch ihr authentisches Ambiente. In den Gärtnereien, auf den Feldern sowie den Rebhängen wachsen eine Vielzahl an Gemüsesorten, Kräutern und Weintrauben. In der warmen Jahreszeit blüht es zudem überall auf dem Eiland in sämtlichen Farben.

Während unserer Tour auf Reichenau habe ich das folgende Video erstellt, das einen Eindruck über die vielseitige Bodensee-Insel vermittelt. Zudem informiert es in kompakter Weise über die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten. Ich lade euch sehr herzlich zu diesem kleinen virtuellen Ausflug über das Eiland ein.

Trier – eine Reise durch über 2000 Jahre Stadtgeschichte

Kürzlich habe ich eine neue Pressemitteilung rund um die geschichtsträchtige Stadt Trier veröffentlicht, die ich auch in meinem Blog gerne vorstellen möchte.

Pressemitteilung YS – In einigen Bundesländern haben wir derzeit Herbstferien, und viele nutzen die Zeit für einen Tagesausflug oder auch Kurzurlaub. Bei den mittlerweile kühleren Temperaturen eignet sich eine Städtereise in hervorragender Weise. Während das sonnigere Wetter eher für einen Stadtrundgang oder eine Stadtrundfahrt genutzt wird, kann man bei regnerischer Witterung zum Beispiel ein Museum besuchen oder auch ein historisches Bauwerk von innen besichtigen.

Das bekannte römische Stadttor Porta Nigra, das als das Wahrzeichen von Trier gilt.

Das bekannte römische Stadttor Porta Nigra, das als das Wahrzeichen von Trier gilt.

Wegen seiner wechselvollen Geschichte, die in der Antike beginnt, und der daraus entstandenen einzigartigen Sehenswürdigkeiten ist Trier auf jeden Fall eine Städtereise wert. Oftmals wird von dieser an der Mosel liegenden Stadt als die älsteste Deutschlands gesprochen, was jedoch von Historikern nicht eindeutig belegt werden kann. Gegründet wurde Trier vor mehr als 2000 Jahren unter dem Namen Augusta Treverorum zu Zeiten des Römischen Reichs. Besucher erwartet in der Stadt eine Vielzahl an einzigartigen historischen Sehenswürdigkeiten, die als herausragende Zeugnisse aus der Antike gelten. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang vor allem das römische Stadttor Porta Nigra, bekannt auch als das Wahrzeichen von Trier. Dieses gilt als das besterhaltene römische Bauwerk seiner Art nördlich der Alpen. Seine Grundsteinlegung erfolgte um 170 n. Chr.. Zusammen mit anderen bedeutenden Monumenten der Stadt wurde es 1986 auf die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen.

Trier-Amphitheater-2000px

Das Trierer Amphitheater wurde Ende des 2. Jahrhunderts n. Chr. als Unterhaltungsstätte für die Bevölkerung errichtet.

Auf dieser befindet sich auch das Amphitheater, das Ende des 2. Jahrhunderts n. Chr. als Unterhaltungsstätte für die Bevölkerung errichtet wurde. Heute können Besucher die gut erhaltene Anlage mitsamt der Ränge sowie der Kellerräume besichtigen. Als Römer verkleidete Schausteller geben des Weiteren einen kleinen Einblick in den antiken Schwertkampf. Erwähnenswert sind zudem die imposanten Kaiserthermen, die ursprünglich als Badesanstalt für die Bevölkerung geplant waren, was jedoch niemals umgesetzt wurde. Erbaut wurden sie zwischen dem 3. und 4. Jahrhundert n. Chr.. Im Laufe ihres Bestehens waren in den Kaiserthermen eine Kaserne, eine Burg sowie ein Kloster untergebracht. Zwischenzeitlich gehörten sie auch zur Stadtmauer. Heute kann die Anlage über- und unterirdisch besichtigt werden. Sie ist ebenfalls Teil des UNESCO-Welterbes, wie auch der eindrucksvolle Dom St. Peter, der als die älteste Bischofskirche in Deutschland gilt. Seine Fundamente wurden im 4. Jahrhundert n. Chr. gelegt.

Kaiserthermen in Trier

Blick in die Kaiserthermen, die ursprünglich als Badeanstalt für die Bevölkerung geplant waren. Diese können ober- und auch unterirdisch besichtigt werden.

Neben diesen Attraktionen verfügt die Stadt Trier über viele weitere beeindruckende Sehenswürdigkeiten und Kulturdenkmäler, angefangen von der Antike bis in die heutige Zeit. Da es hier derartig viel zu entdecken gibt, sollte man für eine Städtereise viel Zeit mitbringen, am besten mehrere Tage.

Der Rheinfall bei Schaffhausen

Einmalige Impressionen in meinem neuen Video

Im August haben wir im Zuge unserer Reise an den Bodensee auch den Rheinfall bei Schaffhausen in der Schweiz besucht. Dieser imposante Wasserfall gehört zu den drei größten in Europa. Über eine Höhe von beachtlichen 23 Metern stürzt er die Felsen hinab. Nur wenige Kilometer vom Bodensee entfernt gelegen ist er ein Anziehungspunkt für Besucher weit über die regionalen Grenzen hinaus. Von mehreren Plattformen aus hat man einen atemberaubenden Ausblick auf die zwischen den Felsen tosenden Wassermassen. Zu den Aussichtspunkten gehört auch das Schlösschen Wörth, das sich auf einer Insel im Rhein befindet.

Der Rheinfall bei Schaffhausen in der Schweiz

Der eindrucksvolle Rheinfall bei Schaffhausen gilt als einer der größten Wasserfälle Europas.

Am Rheinfall bei Schaffhausen werden längere und kürzere Rundfahrten mit dem Schiff angeboten. Eine der Touren führt zu dem auf der anderen Seite des Rheins gelegenen Schloss Laufen.

Video:

Das neue Begrüßungsvideo in meinem YouTube-Kanal

In diesem Beitrag möchte ich gerne mein Begrüßungsvideo bei YouTube vorstellen, das ich neu gestaltet habe. Neben meiner Website und diesem Blog nutze ich den Kanal, um meine Erlebnisse und Erinnerungen auch in visueller Form zur Verfügung zu stellen, wie beispielsweise von meinen Reisen oder auch Ausflügen.

Natürlich seid ihr herzlich dazu eingeladen, dort vorbeizuschauen. Vielleicht kennt ihr den einen oder anderen Ort auch bereits, oder ihr findet neue Anregungen für euren nächsten Urlaub sowie Ausflug. Ich wünsche euch viel Spaß beim Stöbern und Anschauen! 🙂

Video:

 

 

Urlaub auf Usedom – Pressemitteilung

Kürzlich habe ich eine neue Pressemitteilung rund um das Reiseziel Usedom veröffentlicht, die ich auch in meinem Blog gerne vorstellen möchte. In dieser informiere ich neben den Strandbädern selbst über die vielfältigen Freizeitmöglichkeiten vor Ort.

Pressemitteilung YS – Wir befinden uns im Monat Februar, und viele Menschen planen jetzt ihren nächsten Sommerurlaub. Doch wohin soll die Reise gehen? Während manche gerne ihre Ferien in den Bergen verbringen, zieht es andere eher an das Meer. Bei deutschen Urlaubern sind nach wie vor die Ostseeregionen im eigenen Land ein beliebtes Reiseziel. Sie ziehen das ganze Jahr über eine große Anzahl an Touristen an. Erwähnenswert ist hierbei die im äußersten Nordosten Deutschlands gelegene Ferieninsel Usedom. Nach Rügen gilt sie als das zweigrößte Eiland auf deutschem Boden. Sie befindet sich nahe der Hansestadt Greifswald in der Pommerschen Bucht. Größtenteils gehört die Insel zu Deutschand, ein kleinerer im Osten gelegener Bereich wird Polen zugerechnet. Durch den Peenestrom und das Stettiner Haff ist Usedom vom Festland getrennt.

Die Seebrücke Heringsdorfist mit 508 Metern die längste in Deutschland.

Die Seebrücke Heringsdorf ist mit 508 Metern die längste in Deutschland.

Sehr populär bei Urlaubern sind die drei bekannten Kaiserbäder Ahlbeck, Heringsdorf und Bansin. Bereits im 19. waren sie für den Tourismus von großer Bedeutung, dies hat sich bis heute nicht geändert. Sehr sehenswert ist vor allem die 1995 errichtete Seebrücke in Heringsdorf, die mit 508 Metern als die längste ihrer Art in Deutschland gilt. Nicht weit von ihr entfernt steht des Weiteren der größte Strandkorb der Welt. Er ist stolze sechs Meter breit und vier Meter hoch.

Auf Usedom spielt vor allem auch die für die deutschen Seebäder charakteristische Bäderarchitektur eine wichtige Rolle. In den Orten auf der Ferieninsel findet man zahlreiche in diesem Stil errichtete Villen. Sie stammen größtenteils noch der Ära, als sich der Tourismus allmählich in der Gegend etablierte. Erstmals wurde die Bäderarchitektur 1793 in Heiligendamm angewendet, das als das älteste Seebad in Europa gilt. Der Stil verbreitete sich rasant in der umliegenden Region. Die Besonderheit dieser Architekturart ist die Kombination unterschiedlicher Baumerkmale aus mehreren Epochen. Um die historische Identität der Seebäder zu bewahren, wird auch heute noch oftmals im Bäderstil gebaut.

Die Tauchgondel im Ostseebad Zinnowitz. Diese gilt als die weltweit erste ihrer Art.

Die Tauchgondel im Ostseebad Zinnowitz. Diese gilt als die weltweit erste ihrer Art.

Wer dem in den großen Ostseebädern herrschenden Trubel eher ausweichen möchte, kann seinen Urlaub auch in den kleineren Seebädern wie Koserow, Karlshagen oder auch Zinnowitz verbringen. Letzteres hält für Besucher eine ganz besondere Attraktion bereit. Bei dieser handelt es sich um die weltweit erste Tauchgondel, die sich direkt an der dortigen Seebrücke befindet. Seit 2006 besteht für Interessierte die Gelegenheit, mit der Gondel eine Reise in vier Meter Tiefe zu unternehmen. Neben einmaligen Eindrücken, die sie während des 40minütigen Tauchgangs erhalten, erfahren sie so einiges über die Tier- und Pflanzenwelt unter Wasser.

Doch auch Urlauber, die eher die Ruhe in der Natur suchen, kommen hier nicht zu kurz. Auf Usedom gibt es viele Möglichkeiten für Spaziergänge, Wanderungen oder auch Radtouren. Beliebt bei Naturfreunden ist beipielsweise das Hinterland entlang des Achterwassers, bei dem es sich um eine Lagune des in die Ostsee fließenden Peenestroms handelt. Dieses nicht sehr tiefe Gewässer gilt zudem als populärer Treffpunkt für Surfer und Segler. Auch einen Bootsverleih gibt es hier. Dieser befindet sich auf der Halbinsel Loddiner Höft südwestlich des Fischerdorfes Loddin. Geprägt wird sie durch ihre einmalige Steilküste, die schroff ins Achterwasser abfällt und dem Gebiet eine unvergessliche romantische Atmosphäre verleiht. Unterhalb dieser befindet sich auch ein kleiner Sandstrand. Das Löddiner Höft zeichnet sich zudem durch zahlreiche Busch- und Wiesenlandschaften sowie eine abwechslungsreiche Pflanzenwelt aus.

Das Technikmuseum in Peenemünde

Sehr empfehlenswert: Ein Besuch des Technikmuseums in Peenemünde

Wegen seiner historischen Bedeutsamkeit ist ein Besuch des Technikmuseums in dem im Norden der Insel gelegenen Peenemünde sehr zu empfehlen. Diese ehemalige Heeresversuchsanstalt ging durch ihre bahnbrechenden Entwicklungen von Raketen zwischen 1936 und 1945 in die Geschichte ein. Die heutige Ausstellung zeigt Nachbildungen der legendären „V1“ und „V2“. Jedoch auch die schlimmen Schattenseiten dieser Operationen bleiben in der Ausstellung nicht unerwähnt.

Zahlreiche weitere Möglichkeiten für Unternehmungen auf Usedom stellt das Portal

Online-Destination.de in einer umfangreichen Galerie unter dem Link https://www.online-destination.de/deutschland/usedom/ vor. Hier erfahren die Leser viel Wissenwertes zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten. Auch gibt es hier unzählige spannende Tipps zu Ausflügen in dieser vielseitigen Urlaubsregion.

Und speziell für Familien mit Kindern gibt es auf meiner Online-Präsenz zahlreiche Ideen für den Urlaub auf Usedom: https://www.steplavage.de/kinder/ausflugsziele/usedom/

Unser letzter Tag: Besteigung des Stockholmer Rathausturms und Abreise

Unsere Schweden-Reise im Juni 2017

Inhaltsverzeichnis (einzelne Abschnitte bitte klicken):

Heute war unser letzter Tag in Schweden angebrochen. Zum letzten Mal packten wir unsere Koffer. Diese deponierten wir nach dem Frühstück noch bis zum frühen Nachmittag im Hotel. Dann machten uns auf den Weg zum Rathaus, um an der Turmbesteigung teilzunehmen. Da wir bis zum nächsten Aufstieg noch ein wenig Zeit hatten, nutzen wir diese im zugehörigen Garten, um noch ein paar Fotos zu machen.

Stockholm Rathaus

Das Stockholmer Rathaus mit seinem 106 Meter hohen Eckturm. Erbaut wurde es zwischen 1911 und 1923 nach den Vorlagen des Architekten Ragnar Östberg.

Im Stockholmer Rathaus, das auch als Stockholms stadshus bekannt ist, befindet sich der Sitz der Stadtregierung und des Stadtparlamentes. Das eindruckvolle Gebäude liegt am südöstlichen Ende der im Mälarsee gelegenen Insel Kungsholmen. Erbaut wurde es zwischen 1911 und 1923 nach den Entwürfen des Architekten Ragnar Östberg im Stil der schwedischen Nationalromantik, seine Einweihung fand am 23. Juni 1923 statt. Der Ost- und der Südflügel des Verwaltungsgebäudes zeigen auf den See. Zusammengefasst werden diese Gebäudeteile von dem 106 Meter hohen Eckturm, der mit dem Reichswappen Tre Kronor abschließt.

Um auf den Turm zu gelangen, besteht für eine begrenzte Anzahl von fünf Personen die Gelegenheit, den Aufzug bis zur halben Höhe zu nehmen. Von dieser Möglichkeit machte ich kurzerhand Gebrauch, Michael hingegen legte den kompletten Aufstieg über die Treppen zurück. Zunächst ging es bei ihm ein breites Treppenhaus hinauf, das später schließlich enger wurde. Wo der Aufzug endet, befindet sich ein Zwischenstockwerk mit Figuren. Die Treppen gingen weiter, und der Gang wurde noch ein wenig enger. Im oberen Teil führte über eine weitere Strecke eine Steigung hinauf, und es kaman nur gelegentlich 2-3 Treppen. Auf der letzten Etappe führt noch einmal  eine steile Treppe nach oben, bis man schließlich auf die Plattform gelangt. Michael wollte beim Aufstieg die Stufen zählen, hatte es aber nach mehrmaligem Verzählen aufgegeben. Ich legte ebenfalls die obere Hälfte des Aufstiegs zu Fuß zurück.

Stockholm Alstadt Gamla Stan

Blick vom Stockholmer Rathausturm auf die Altstadt Gamla Stan mit der Insel Ridderholm im Vordergrund.

Oben angekommen, hatten wir einen imposanten Ausblick auf Stockholm und die weitere Umgebung. Hier entstehen die meisten typischen Bilder von Stockholms Altstadt Gamla Stan mit der Insel Ridderholm im Vordergrund. Leider ging während unseres Aufenthalts auf der Aussichtsplattform zwischenzeitlich immer wieder die Sonne weg. Trotzdem können wir von hier oben einige sehr schöne Aufnahmen inklusive eines Videos machen. Insgesamt dauerte unser Aufenthalt nur 15 Minuten, mitsamt des Auf- und Abstiegs kamen wir auf 35 Minuten. Danach mussten wir alle wieder unten sein, so dass die nächste Gruppe nach oben steigen konnte. Genau in dem Moment, als wir den Abstieg antraten, brach ein Feueralarm aus, so dass wir wieder (per Treppe natürlich) nach unten mussten. Beim Abstieg darf der Aufzug nicht genommen werden, erst recht nicht bei Feueralarm.

Dieses Mal ließ sich Michael (auch vom Alarm) nicht ablenken und zählte die Treppen. Er kam auf 339 Stufen (inkl. der Einzelstufen im oberen Bereich mit der Steigung). Ich habe nachträglich noch auf mehreren Webseiten recherchiert, dort wird von 365 Stufen gesprochen.

Stockholm Schloss

Am Stockholmer Schloss – ein letztes Mal.

Als wir wieder unten ankamen, stieg uns ein verkokelter Geruch in die Nase, auch die Feuerwehr war zwischenzeitlich zu hören. Doch offenbar schien nichts Schlimmeres passiert zu sein, möglicherweise wurde der Alarm durch die Bauarbeiten am gegenüberliegenden Gebäude des Rathauskomplexes ausgelöst. Zum Abschluss gingen wir noch ein letztes Mal in die Altstadt, um gegebenenfalls die Wachablösung am Schloss mitzubekommen. Doch wir kamen zu spät.  Wir machten noch einige Bilder vom Schloss und der Umgebung, dann gehen wir zurück zum Hotel, um die Koffer zu holen.

Stockholm Platz Stortorget

Zum Schluss passierten wir auch noch einmal den in der Stockholmer Altstadt gelegenen bekannten Platz Stortorget.

Am Hauptbahnhof angekommen, kauften wir die Tickets für den Arlandaexpress, der uns zum Flughafen bringen sollte. Wir hatten Glück, und es fuhr gerade eine Bahn ab. Überpünktlich kamen wir am Flughafen an, so dass wir in Ruhe einchecken und unser Gepäck aufgeben konnten. Beim Einchecken und der Gepäckaufgabe ging alles per Automat, was für uns recht ungewohnt war. Wir erhielten jedoch Hilfe von Flughafenmitarbeitern.

Der Durchgang durch die Sicherheitsschleuse ging zügig und problemlos. Allerdings staute es sich beim Einstieg ins Flugzeug, da einigen Fluggästen nicht bewusst war, dass man auch hinten einsteigen kann. Dies wurde sogar mehrfach über Lautsprecher gesagt. Infolgedessen kam es zu Verzögerungen, das Flugpersonal befürchtete, dass wir nicht mehr pünktlich starten konnten. Es klappte jedoch noch rechtzeitig, so dass wir pünktlich in Frankfurt am Main landeten. Ein wenig wehmütig gingen wir in Richtung Gepäckausgabe, um unsere Koffer in Empfang zu nehmen. Hinter uns lagen aufregende Tag, wir hatten viel gesehen und erlebt. Noch lange werden wir von dieser Reise zu erzählen haben. 🙂

Stockholm Flughafen Arlanda

Und jede Reise geht leider irgendwann wieder zu Ende – diese wird uns noch lange in Erinnerung bleiben!