Städtereise Bonn

Die Bundesstadt hält eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten und Möglichkeiten für Aktivitäten bereit.

Das Pfingstwochenende steht vor der Tür, und viele Menschen nutzen die freien Tage für Ausflüge oder auch eine Städtereise. Hierbei stellt sich die Frage, wohin es gehen soll, denn die Auswahl ist groß. Bezogen auf meine Pfingstreise im vergangenen Jahr kann ich die nordrhein-westfälische Bundesstadt Bonn sehr empfehlen. Im Vergleich zum benachbarten Köln geht es in dieser um einiges beschaulicher zu, allerdings gibt es auch hier sehr viel zu sehen und zu erleben.

Letztes Jahr war das Wetter am Pfingstwochenende traumhaft, und so habe ich die Zeit für einen ausgiebigen Spaziergang entlang der Bonner Rheinpromenade genutzt. Mit ca. 29 Kilometern auf beiden Uferseiten gilt sie als die längste zusammenhängende Flaniermeile an diesem Fluss. Besonders schön ist der Abschnitt zwischen der Altstadt und dem Regierungsviertel. Dieser führt an etlichen malerischen Beeten sowie schattenspendenden Linden vorbei. Zahlreiche Bänke befinden sich zudem auf dem Weg. Hier besteht die Möglichkeit zum Innehalten und den vorbeifahrenden Schiffen auf dem Rhein zuzuschauen.

Spaziergang an der Rheinpromenade

Später habe ich meine Tour in Richtung Altstadt fortgesetzt. Dabei ging es zunächst durch den Hofgarten, der sich als grüne Oase im Stadtzentrum großer Beliebtheit erfreut. Im Nordwesten schließt sich dieser an das Kurfürstliche Schloss an, in dem heute die Universität untergebracht ist. In der Parkanlage gibt es neben imposanten Baumallen auch eine große Liegewiese sowie ein Spielplatz für die Jüngsten.

Im historischen Stadtzentrum warten eine Vielzahl an Sehenswürdigkeiten, wie beispielsweise das Münster St. Martin, dessen Geschichte bis in die spätrömische Zeit zurückreicht. Neben seiner Funktion als katholische Hauptkirche der Bundesstadt ist sie auch eines ihrer Wahrzeichen. Sie besticht insbesondere durch ihr einmaliges Zusammenspiel aus romanischen und gotischen Stilelementen.

Blick auf das Bonner Münster

Nordwestlich des Gotteshauses schließt sich der Münsterplatz an. Hier befinden sich weitere historische Gebäude, wie zum Beispiel das ehemalige Hauptpostamt. Zur Altstadt zählen des Weiteren der Marktplatz mit dem Alten Rathaus sowie das Beethovenhaus als zusätzliches Wahrzeichen. In letzterem ist heute ein Museum untergebracht, das die weltweit größte Beethovensammlung bereit hält. Zu dieser gehören neben zahlreichen Musikinstrumenten auch eine umfangreiche Bibliothek.

Das Beethovenhaus befindet sich mittig des Bildes

Eine weitere bekannte Attraktion in Bonn ist das ehemalige Regierungsviertel, das ich am Pfingstmontag besucht habe. Dieses verläuft auf beiden Seiten des Rheins. Als Bonn 1949 zur vorläufigen Hauptstadt Westdeutschlands erhoben wurde, bot sich dieser Bezirk als Sitz der Bundesregierung und des Bundestages an. Daraufhin wurde das vorwiegend unbebaute Gelände zum Standort etlicher Behörden, Botschaften und Verbände. Seit der Verlegung des Regierungssitzes nach Berlin von 1999 bis 2000 ist das heutige Bundesviertel zum Zentrum einiger international tätiger Unternehmen und Organisationen geworden. Bei einem Rundgang durch diesen Bezirk stößt man auf einige prominente Gebäude wie die Villa Hammerschmidt, bei der es sich um den früheren Erstsitz und heutigen Zweitsitz des Bundespräsidenten handelt. Weitere wichtige Bauwerke des ehemaligen Regierungsviertels sind die Villa Schaumburg als früherer Sitz des Bundeskanzlers, das Bundesratsgebäude, das Bundeshaus, der Plenarsaal und das Alte Wasserwerk.

Nicht zugänglich und daher schwierig zu fotografieren: Die Villa Hammerschmidt im ehemaligen Regierungsviertel

Zum Abschluss habe ich noch einen kurzen Abstecher über die Museumsmeile unternommen. Hier gibt es eine Vielzahl bedeutender Ausstellungen, wie zum Beispiel das Haus der Geschichte, das Kunstmuseum oder auch die Bundeskunsthalle. Zu Letzterer gehört ein für Besucher zugänglicher Dachbereich, der zum Verweilen einlädt. Die dortige Bepflanzung sowie die einzigartigen Plastiken sorgen für ein herrlich idyllisches Flair.

Das „Haus der Geschichte“ an der Bonner Museumsmeile

Es gibt noch viele weitere Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele in Bonn. Diese jedoch jetzt alle vorzustellen, würde den Rahmen dieses Beitrags sprengen. 😁 Für weitere Informationen möchte ich euch das Ausflugs- und Informationsportal Online-Destination.de ans Herz legen, das auch vielseitige Tipps rund um die Bundesstadt bereit hält:

In diesem Sinne wünsche ich euch ein schönes und abwechslungsreiches Pfingstwochenende mit vielen tollen Erlebnissen! 😎☀

Der Hochablass – Welterbe in Augsburg

Während unserer mehrtägigen Städtereise nach Augsburg haben wir auch den sogenannten Hochablass besucht, der eines der Highlights vor Ort ist. Bei diesem handelt es sich um ein im Fluss Lech errichtetes Stauwehr, von dem das Wasser für die Kanäle in der Augsburger Innenstadt und den Industrievierteln im Osten abgeleitet wird. Historisch gesichert ist, dass die Einwohner der Stadt den Fluss Lech bereits 1346 für ihre Wasserversorgung nutzten.

Die heutige Anlage ist allerdings erst zwischen 1911 und 1912 entstanden, nachdem ein Jahrhunderthochwasser 1910 die vorherige Konstruktion zerstört hatte. Im Zuge dessen sind auch der zugehörige Glockenturm und sein Querhaus entstanden. Vor noch nicht allzu langer Zeit integrierten die Stadtwerke Augsburg ein Wasserkraftwerk in den Hochablass, das unter anderem der Stromerzeugung dient.

Welche Kräfte am Hochablass am Wirken sind – einfach faszinierend!
Der Hochablass ist heute ein beliebtes Ausflugsziel bei Besuchern in der Region und darüber hinaus. Im Hintergrund der Aufnahme ist der von 1911 bis 1912 erbaute Glockenturm mit dem Querhaus zu sehen.

Das imposante Stauwehr ist Teil des Augsburger Wassermanagements, das sich seit 2019 auf der Liste der UNESCO-Welterbe befindet. Als Ausflugsziel erfreut es sich bei Besuchern in der Region und darüber hinaus großer Beliebtheit.

Während unseres Aufenthalts am Hochablass habe ich ein Video gedreht, das im Folgenden zu sehen ist.

Video:

Der Bodensee – Mediterranes Flair in Süddeutschland, Österreich und der Schweiz

Heute habe ich eine neue Pressemitteilung veröffentlicht, die ich auch gerne in diesem Blog vorstellen möchte.

Pressemitteilung (YS) – Es geht allmählich auf die wärmste Zeit des Jahres zu, die zeitweise sehr milden Temperaturen sorgten bereits in den vergangenen Wochen für eine vorsommerliche Stimmung. Doch ist vieles anderes als in den vergangenen Jahren. Wegen der aktuellen Coronakrise und der damit verbundenen Unsicherheiten werden in diesem Jahr wahrscheinlich sehr viel mehr Menschen als sonst ihren Urlaub in Deutschland verbringen. Zudem ist bislang unklar, inwieweit die bisher geltenden Reisebeschränkungen gelockert werden. Im günstigen Falle könnten deutsche Ferienregionen von diesen möglichen Aufhebungen der Einschränkungen in hohem Maße profitieren, so auch die Region rund um den Bodensee.

Die Region rund um den Bodensee gilt als eine der beliebtesten Reisedestinationen in Deutschland

Die Region rund um den Bodensee gilt als eine der beliebtesten Reisedestinationen in Deutschland

Diese Destination zählt zu den beliebtesten in Süddeutschland. Aus touristischer Sicht wird der Landstrich in mehrere Regionen unterteilt. Den größten Teil des Bodensees bildet der Obersee, der etwa im Abschnitt Konstanz-Meersburg beginnt und sich bis ins bayerische Lindau erstreckt. Die idyllische Stadt Meersburg besticht in erster Linie durch ihre Altstadt mit den zahlreichen barocken Bauwerken, den schmucken Fachwerkhäusern sowie den engen romantischen Gassen. Auch die im Allgäu gelegene Stadt Lindau ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Der dortige Hafen gilt als ein populäres Ausflugsziel bei Besuchern in der Region und darüber hinaus. Mit seinem mediterranen Flair sowie dem einzigartigen Bodensee- und Alpenpanorama im Hintergrund lädt er zum Flanieren ein. Als Höhepunkt gilt die zugehörige Hafeneinfahrt, das Wahrzeichen der Stadt. In erster Linie besticht diese durch den sehr sehenswerten Neuen Leuchtturm sowie die beeindruckende sechs Meter hohe Löwenstatue.

Lindau Hafen

Blick auf den Hafen der bayerischen Stadt Lindau

Im Norden der Bodenseeregion befindet sich die Stadt Ravensburg, die sich mit ihrem sehr sehenswerten historischen Zentrum sowie ihren zahlreichen Toren und Türmen in besonderer Weise hervorhebt. Südöstlich der deutschen Grenze liegt das österreichische Bundesland Vorarlberg mit der malerischen Festspielstadt Bregenz und dem 1062 Meter hohen Aussichtspunkt Pfänder, der eine unvergessliche Aussicht über den gesamten Bodensee und auf die Alpen verspricht.

Ravensburg

Ravensburg – die Stadt der Tore und Türme

Der Überlinger See und die Landschaft Linzgau befinden sich im Nordwesten der deutschen Bodenseeregion. Hier gibt es mehrere Highlights wie beispielsweise die Blumeninsel Mainau. Zu jeder Jahreszeit ist eine Tour dorthin lohnenswert. Der Frühling beginnt hier mit vielen Tulpen und anderen zu dieser Jahreszeit typischen Blumen, im Sommer wiederum warten unter anderem malerische Rosen und Rhododendren, bunte Dahlien wiederum dominieren den Herbst und in der kalten Jahreszeit kann auf der Insel ein einmaliger Wintergarten bestaunt werden.

Insel Mainau

Die Blumeninsel Mainau – ein Besuch lohnt sich zu jeder Jahreszeit.

Sehr sehenswert in dieser Region sind auch die historische Altstadt von Überlingen sowie das Kloster und Schloss Salem, das als eines der schönsten Kulturdenkmäler am Bodensee gilt. Nicht weit davon entfernt liegt der Affenberg Salem, der unzählige Besucher verschiedener Altersklassen anlockt.

Affenberg-Salem

Ausflug zum Affenberg Salem

Im Westen des Bodensees befindet sich der Hegau. Diese historische Landschaft wird rund um die Stadt Singen von vulkanisch entstandenen Kegelbergen und zahlreichen Burgen geprägt. Ebenfalls in diesem Bezirk des Bodensees liegt der Untersee, der durch den Seerhein mit dem größeren Obersee verbunden ist. Größtes Highlight ist hier die Insel Reichenau mit ihren drei romanischen Kirchen und der einstigen Benediktinerabtei. Seit dem Jahr 2000 zählt das Eiland zum UNESCO-Welterbe.

Die Basilika St. Peter und Paul auf der Insel Reichenau

Seit 2000 auf der Liste der UNESCO-Welterbe: Die Klosterinsel Reichenau

Teil der Region ist ebenfalls die Halbinsel Bodanrück. Auf letzterer liegt ein Teil von Konstanz, bei der es sich um die größte Stadt am Bodensee handelt. Nach ihr wurde der Bodensee im Übrigen in vielen Sprachen benannt, wie beispielsweise Lake Constance (englisch), Lago di Costanza (italienisch) oder Lac de Constance (französisch). Sehr sehenswert in Konstanz ist unter anderem das in der Altstadt gelegene Münster, bei dem es sich um eine der größten romanischen Kirchen in Südwestdeutschland handelt. Des Weiteren ging die Stadt durch das berühmte zwischen 1414 und 1418 stattgefundene Konzil von Konstanz in die Geschichte ein. Hier wurde die Einheit der zuvor gespaltenen Kirche wiederhergestellt.

Konzilgebäude in Konstanz

Rechts im Bild: Das Konzilgebäude in Konstanz. Hier wurde im 15. Jahrhundert Geschichte geschrieben.

Im Südwesten der Bodenseeregion liegen die Schweizer Kantone Thurgau und Schaffhausen. Sehr empfehlenswert ist hier ein Ausflug in die mittelalterliche Stadt Stein am Rhein, die vor allem durch die zahlreichen hier zu findenden Fassadenmalereien einen überregionalen Bekanntheitsgrad erlangt hat. Ein weiteres unbedingtes Muss ist ein Besuch des imposanten in der Schweiz gelegenen Rheinfalls von Schaffhausen, der zu den drei größten Wasserfällen Europas zählt. Über eine Höhe von beachtlichen 23 Metern stürzt er die Felsen hinab. Von mehreren Plattformen aus hat man einen unvergesslichen Ausblick auf die zwischen den Felsen tobenden Wassermassen. Zu den Aussichtspunkten gehört auch das Schlösschen Wörth, das sich auf einer Insel im Rhein befindet. Am Rheinfall bei Schaffhausen werden längere und kürzere Rundfahrten mit dem Schiff angeboten. Eine der Touren führt zu dem auf der anderen Seite des Rheins gelegenen Schloss Laufen.

Der Rheinfall bei Schaffhausen

Blick auf den imposanten Rheinfall bei Schaffhausen in der Schweiz

Viele weitere Informationen über die sehr beliebte Ferienregion rund um den Bodensee gibt es auf dem Portal Online-Destination.de, das über die einzelnen Destinationen mehrere Bildergalerien bereithält. Diese sind unter dem folgenden Link zu finden:

https://www.online-destination.de/deutschland/bodensee/

Eine Tour durch Maspalomas

Unsere Gran-Canaria-Reise im März 2018

Im März 2018 haben wir unseren Urlaub in Maspalomas verbracht. Dieser sehr beliebte Ferienort befindet sich an der Südspitze Gran Canarias. Während in Deutschland zu dieser Zeit noch frostige Minusgrade herrschten, erwartete uns dort herrlicher Sonnenschein und etwa 25° C bei strahlend blauem Himmel. Allerdings habe ich mir an unserem ersten Vormittag gleich einen Sonnenbrand zugezogen, da ich die Frühlingssonne auf den Kanaren doch ein wenig unterschätzt und daher die Sonnencreme nicht gleich aufgetragen hatte.

Die Promenade von Maspalomas

Blick auf die Promenade von Maspalomas, an der sich viele Hotels, Geschäfte, Cafés und auch Restaurants befinden.

Den ersten Tag unseres Urlaubs nutzten wir, um Maspalomas ein wenig zu erkunden. Am Nachmittag ging es dann an den Strand. Dieser besticht neben seiner sehr guten Wasserqualität in erster Linie durch seinen feinen hellen Sand sowie sein unvergessliches Panorama vor den 20 Meter hohen Dünen. Letzteres gelten als eines der Wahrzeichen der Insel. Das 404 Hektar große Gebiet wurde 1987 unter Naturschutz gestellt. Der größte Teil des Dünensandes besteht aus zerriebenen Muschelschalen, die sich zum Teil durch die Gezeiten, teilweise jedoch auch durch Veränderungen des Meerespiegels im Laufe der Jahrtausende hier abgelagert hatten.

Maspalomas Strand

Am Strand von Maspalomas.

Dünen von Maspalomas

Blick auf die Dünen von Maspalomas, die an manchen Stellen eine Höhe bis zu 20 Meter aufweisen.

Zu Maspalomas zählt auch das Naturschutzgebiet La Charca, in dem sich viele Wasservögel angesiedelt haben. Diese romantische kleine Oase wird durch einen Sandstreifen vom Atlantik getrennt. Bei starkem Regen wird dieser jedoch durchbrochen, so dass in die Lagune immer wieder frisches Meerwasser mit Fischen und anderen Lebewesen gelangt.

Naturschutzgebiet La Charca in Maspalomas

Das Naturschutzgebiet La Charca, das die Heimat von unzähligen Wasservögeln geworden ist.

Ein weiteres Wahrzeichen von Gran Canaria ist der in diesem Ferienort gelegene Leuchtturm Faro de Maspalomas, der von 1861 bis 1889 erbaut wurde. Seine Höhe beträgt stattliche 56 Meter. 2005 wurde er von der spanischen Regierung zum Kulturdenkmal erklärt.

Leuchtturm Faro de Maspalomas

Der Leuchtturm Faro de Maspalomas, der 2005 von der spanischen Regierung zum Kulturdenkmal erklärt wurde

Nahe des Leuchtturms befindet sich der modern gestaltete Plaza del Faro, in deren Hintergrund sich die imposante Anlage des Gran Hotel Lopesan Costa Meloneras anschließt. In Maspalomas befinden sich viele derart schicker Unterkünfte. Bei unseren Spaziergängen über die Promenade sind wir immer wieder auf aufwändig gestaltete Sandskulpturen gestoßen. Diese kreativen Werke findet man überall auf der Insel.

Sandkunst an der Promenade von Maspalomas.

Sandkunst an der Promenade von Maspalomas.

Während unseres Urlaubs habe ich ein Video von Maspalomas erstellt, das auch in meinem YouTube-Kanal zu finden ist. Ich lade euch sehr herzlich zu diesem kleinen virtuellen Rundgang durch den sehr populären Ferienort ein.

Video:

 

Nürnberg – eine Stadt mit einzigartigem Flair aus verschiedenen zeitlichen Epochen

Heute habe ich eine neue Pressemitteilung veröffentlicht, die ich auch gerne in diesem Blog vorstellen möchte.

Pressemitteilung (YS) – Für einen mehrtägigen Städtetrip eignet sich Nürnberg in hervorragender Weise, denn hier gibt es viel zu entdecken. Insbesondere besticht die im Herzen Frankens gelegene Stadt durch ihren mittelalterlichen Stadtkern, der eine große Zahl an Sehenswürdigkeiten und historischen Bauwerken bereithält. Vor allem die engen verwinkelten Gassen strahlen eine einzigartige Atmosphäre aus, man fühlt sich regelrecht in eine andere Zeit versetzt. Hier befinden sich unter anderem die großen Gotteshäuser St. Sebald und St. Lorenz, die Frauenkirche oder auch das geschichtsträchtige Heilig-Geist-Spital. Das Zentrum der Altstadt bildet der ca. 5.000 qm große Hauptmarkt. Hier findet von Montag bis Samstag ein großer Wochenmarkt mit einer vielseitigen Auswahl an regionalen Lebensmitteln statt. Zu diesen zählen unter anderem Gemüse, Obst, Fleisch, Wurstwaren, Fisch, Eier, Käse oder auch Backwaren. Bei dem größten Event auf und rund um den Hauptmarkt handelt es sich um den weltberühmten Christkindlesmarkt, der jedes Jahr unzählige Besucher aus aller Herren Länder anzieht.

Nürnberger Hauptmarkt

Blick auf den Nürnberger Hauptmarkt mit der Frauenkirche im Hintergrund.

In den vielen Museen vor Ort haben Besucher zudem die Möglichkeit, sich über die Region und ihre Besonderheiten sowie deren Geschichte zu informieren. Zu diesen gehört das Germanische Nationalmuseum, das als das größte kulturhistorische Museum im deutschsprachigen Raum gilt. Besucher finden in den Räumlichkeiten etwa 25.000 Exponate vor, die aus verschiedenen Epochen von der Frühzeit bis in die heutige Zeit stammen. Das Museum selbst besitzt sogar über 1,3 Millionen Objekte, von denen allerdings immer nur ein Teil ausgestellt wird. Zu sehen gibt es einzigartige und kostbare Sammlungen zu Kunst und Kultur, wie zum Beispiel den ältesten Globus der Welt, den geheimnisvollen Goldkegel von Ezelsdorf-Buch aus der Bronzezeit sowie unvergessliche Meisterwerke berühmter Künstler wie Albrecht Dürer oder auch Lucas Cranach. Wegen seiner Größe sollte man für einen Aufenthalt im Germanischen Nationalmuseum viel Zeit mitbringen, gegebenenfalls sogar einen zweiten Besuch einplanen.

Das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg.

Das Germanische Nationalmuseum gilt als das größte kulturhistorische Museum im deutschsprachigen Raum.

Direkt vor dem Museumsgebäude erstreckt sich die Straße der Menschenrechte, bei der es sich um eine von dem israelischen Künstler Dani Karavan geschaffene Gedenkstätte handelt. Diese besteht aus 27 weißen Rundpfeilern von acht Metern Höhe, einer Säuleneiche, zwei Bodenplatten sowie einem abschließenden Torbogen. Auf jedem dieser Elemente befindet sich in Form von Inschriften jeweils ein Auszug aus den 30 Artikeln der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte in deutscher sowie einer weiteren Sprache.

Straße der Menschrechte.

Straße der Menschrechte.

Ein weiteres sehr erwähnenswertes Museum ist das Albrecht-Dürer-Haus, bei dem es sich um eines der wenigen erhaltenen Bürgerhäuser in Nürnberg handelt. Im 16. Jahrhundert lebte und arbeitete in den dortigen Räumlichkeiten der berühmte Maler Albrecht Dürer. Die heutige Ausstellung spiegelt noch immer die ursprüngliche Atmosphäre des Ortes wieder. Sehr empfehlenswert sind auch die angebotenen Führungen, die von einer als Agnes Dürer verkleideten Schauspielerin vorgenommen werden.

Als Wahrzeichen von Nürnberg gilt die historische Kaiserburg. Das auf einem Sandsteinrücken oberhalb der Sebalder Altstadt gelegene Bauwerk setzt sich aus insgesamt drei Teilen zusammen. Bei dem ersten handelt es sich um die ehemalige Burggrafenburg mit dem zentral gelegenen Fünfeckturm. Dieser wahrscheinlich um 1192 neu errichtete Komplex wurde um 1420 zerstört, die Überbleibsel können

allerdings bis heute besichtigt werden. Bei dem zweiten westlich gelegenen Teil handelt es sich um die eigentliche Kaiserburg. Diese besteht aus dem Sinwellturm, dem Tiefen Brunnen, der Doppelkapelle und dem Palas. Die ältesten Teile dieser Anlage entstanden um 1200, später wurden an der Burg ständige Umbauten und Erweiterungen vorgenommen. Der dritte Teil des beeindruckenden Komplexes setzt sich aus mehreren im Norden liegenden reichsstädtischen Bauten zusammen. Zu diesen zählen beispielsweise der Turm Luginsland oder auch die einstige Kaiserstallung.

Die Kaiserburg in Nürnberg

Die Kaiserburg ist das Wahrzeichen von Nürnberg.

Erwähnenswert ist das außerhalb des Stadtzentrums gelegene Memorium, in dem die berühmten Nürnberger Prozesse stattfanden. Vom 20. November 1945 bis 1. Oktober 1946 standen im dortigen Saal 600 führende Vertreter des nationalsozialistischen Regimes vor einem internationalen Gericht. Dieses Verfahren ging in die Geschichte ein, denn es hatte einen großen Einfluss auf die spätere Entwicklung des Völkerrechts.

In diesem Zusammenhang empfiehlt sich auch ein Besuch des Dokumentationszentrums, das sich im Südosten der Stadt befindet. In diesem haben Besucher die Möglichkeit, sich über die einstigen Reichsparteitage der Nationalsozialisten zu informieren. Auch gibt es einen umfassenden Einblick in deren Gewaltherrschaft. Eröffnet wurde die vielseitige Ausstellung im Jahr 2001. Untergebracht ist sie im Nordflügel der von den Nazis entworfenen, jedoch unvollendet gebliebenen Kongresshalle des einstigen Reichsparteitagsgeländes. Dieses Areal umfasste eine Fläche von mehr als 16,5 qkm. Es verlief zwischen dem Bahnhof Dutzendteich, dem Luitpoldhain und bis zum Moorenbrunnfeld.

Das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände in Nürnberg.

Das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände informiert über die Reichsparteitage der Nationalsozialisten und gibt zudem einen umfassenden Einblick in deren Gewaltherrschaft.

Während ihres Regimes nahmen die Nationalsozialisten an dem schon zuvor bestandenen Gelände grundlegende Umgestaltungen vor, von denen bis heute noch Überbleibsel zu sehen sind, wie beispielsweise die akkurat gegliederte Aufmarschfläche mit dem Namen Luitpoldarena. Viele der von ihnen errichteten Bauwerke wurden jedoch nach dem Zweiten Weltkrieg wieder entfernt. Auf dem einstigen Reichsparteitagsgelände kann man sich anhand zahlreicher hier aufgestellten Tafeln noch heute ein Bild über die Geschichte des Standortes machen.

Viele weitere Attraktionen stellt das Portal Online-Destination.de in einer eigenen Bildergalerie vor:

https://www.online-destination.de/deutschland/nuernberg/

Hier werden dem Leser interessante Informationen zu den einzelnen Sehenswürdigkeiten vermittelt. Zahlreiche Ausflugsziele speziell für Familien mit Kindern sind zudem in dem Portal Steplavage.de auf der folgenden Seite zu finden:

https://www.steplavage.de/kinder/ausflugsziele/bayern/nuernberg/

 

Die Klosterinsel Reichenau im Bodensee

Das im Jahr 2000 zum UNESCO-Welterbe erklärte Eiland besticht durch seine einmaligen geschichtsträchtigen Bauwerke sowie sein authentisches und mediterranes Ambiente

Meinen heutigen Blogbeitrag widme ich der bei Einheimischen und Touristen sehr beliebten Insel Reichenau, die wir im Zuge unseres Bodensee-Urlaubs im vergangenen Sommer besucht haben. Dieses sehr sehenswerte Eiland ist das größte im Bodensee.

2000 wurde es auf die Liste der UNESCO-Welterbe genommen. Grund war die hervorragende religiöse und kulturelle Rolle des Benediktinerklosters Reichenau, das allein durch sein äußeres Erscheinungsbild noch heute sehr eindrucksvoll ist. Gegründet wurde es im Jahr 724 von dem heiligen Pirminius, ab 1540 war es dem Amt des Konstanzer Bischofs unterstellt. Neben Fulda und St. Gallen zählt die Abtei zu den bedeutendsten Klöstern aus der karolingischen Zeit. Heute ist in seinen Räumlichkeiten das Rathaus der Gemeinde Reichenau untergebracht.

Kloster Reichenau

Blick auf einen Teil des einstigen Benediktinerklosters Reichenau, das im Jahr 724 von dem Heiligen Pirminius gegründet wurde.

Das sich an die Abteigebäude anschließende Münster St. Maria und Markus war einst die Kirche des Klosters Reichenau. Geweiht wurde es im August 816 zu Ehren der Gottesmutter Maria. Heute ist es die katholische Pfarrkirche des Ortsteils Mittelzell. Hervorzuheben an dem Gebäude sind insbesondere der gotische Chor sowie das romanische Westwerk mit dem historischen Turm. Dieser westliche Teil des Gotteshauses ist dem Evangelisten Markus geweiht, dessen Gebeine sich in der dortigen Schatzkammer befinden. Während unseres Ausflugs über das Eiland haben wir auch den an der Rückseite der Kirche liegenden Klostergarten besucht, der 1991 nach historischem Vorbild neu angelegt wurde. Dieser ist für Besucher frei zugänglich. Angebaut werden hier verschiedene Sorten an Salat, Gemüse und Kräutern.

Klostergarten Reichenau mit Münster St. Maria und Markus

Der Kräutergarten des Klosters Reichenau, der 1991 nach historischem Vorbild neu angelegt wurde. Im Hintergrund ist ein Teil des Münster St. Maria und Markus zu sehen.

Ein weiteres imposantes Bauwerk der Insel Reichenau ist die romanische Säulenbasilika St. Peter und Paul, die zum Ortsteil Niederzell gehört. Erbaut wurde das aktuelle Gotteshaus 1080 an der Stelle einer von Bischof Egino errichteten Kirche, die zuvor angebrannt war. Beeindruckend sind vor allem seine beiden markanten Türme an der Ostseite. Als einzigartig gelten zudem die romanischen Wandmalereien im Inneren des Gebäudes. Angefertigt wurden diese in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts.

Die Basilika St. Peter und Paul auf der Insel Reichenau

Die romanische Basilika St. Peter und Paul, die 1080 an der Stelle einer von Bischof Egino errichteten Kirche neu aufgebaut wurde

Die Insel Reichenau besticht vor allem durch ihr authentisches Ambiente. In den Gärtnereien, auf den Feldern sowie den Rebhängen wachsen eine Vielzahl an Gemüsesorten, Kräutern und Weintrauben. In der warmen Jahreszeit blüht es zudem überall auf dem Eiland in sämtlichen Farben.

Während unserer Tour auf Reichenau habe ich das folgende Video erstellt, das einen Eindruck über die vielseitige Bodensee-Insel vermittelt. Zudem informiert es in kompakter Weise über die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten. Ich lade euch sehr herzlich zu diesem kleinen virtuellen Ausflug über das Eiland ein.

Potsdam – die Stadt der Schlösser und einzigartigen Parkanlagen

Heute habe ich eine neue Pressemitteilung veröffentlicht, die ich auch gerne in diesem Blog vorstellen möchte. Sie handelt von der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam, die als ehemalige Residenzstadt der preußischen Könige in die Geschichte einging.

Pressemitteilung (YS): Die brandenburgische Landeshauptstadt Potsdam wird aufgrund ihrer Nähe zu Berlin häufig von den dortigen Touristen als Ziel für einen Tagesausflug genutzt. Dabei lohnt sich aufgrund der unzähligen Sehenswürdigkeiten, die teils auf eine über 1000jährige Geschichte zurückblicken, eine mehrtägige Städtereise dorthin auf jeden Fall. Nicht umsonst wird Potsdam auch als Welterbestadt bezeichnet. Ihre einmaligen Kulturlandschaften wurden 1990 von der UNESCO als größtes Ensemble der deutschen Welterbestätten auf die Liste des Weltkultur- und Naturerbes aufgenommen. Lange Zeit war Potsdam die Residenzstadt der preußischen Könige, zudem galt sie als Militär- und Behördenstadt.

Schloss Sanssouci

Das berühmte Schloss Sanssouci, das sich zu einem Anziehungspunkt für Besucher aus aller Welt entwickelt hat.

Immer wieder fanden hier erwähnenswerte historische Ereignisse statt. Die Stadt war schon früher als sehr weltoffen bekannt, in der Ausländer und Andersgläubige grundsätzlich Asyl fanden. Allerdings wurde hier auch 1933 der erste Reichstag der Nationalsozialisten abgehalten. Das Ende dieses Regimes leitete man 1945 wiederum mit dem Potsdamer Abkommen ein. Im dortigen Schloss Cecilienhof trafen sich im Zuge dessen die Staatsoberhäupter und Außenminister von Großbritannien, der USA und der Sowjetunion, um sich über die Zukunft Europas und Deutschlands zu beraten. Beschlossen wurde hierbei die Teilung Deutschlands in die vier Besatzungszonen, die vom Alliierten Kontrollrat regiert wurden. Heute ist in den Räumlichkeiten des Schlosses Cecilienhof eine Ausstellung untergebracht, die anhand von Fotografien und zahlreichen Dokumenten über das Potsdamer Abkommen informiert. Allerdings werden auch der Aufstieg Hitlers, der Zweite Weltkrieg sowie die folgenschweren Atombombenabwürfe über Hiroshima und Nagasaki in dem Museum thematisiert.

Schloss Cecilienhof

Blick auf das legendäre Schloss Cecilienhof, das als Ort des Potsdamer Abkommens 1945 Geschichte schrieb.

Doch noch viele weitere geschichtsträchtige Bauwerke, Denkmäler und einmalige Gartenanlagen warten in Potsdam darauf, entdeckt zu werden. Als Höhepunkt gilt der ebenfalls zum UNESCO-Welterbe erklärte Park Sanssouci mit dem weltbekannten gleichnamigen Schloss. Gestaltet wurde der beeindruckende Park im 18. Jahrhundert von König Friedrich dem Großen nach dem Muster eines französischen Lustgartens. Im Laufe seines Bestehens fanden an ihm permanente Erweiterungen statt, bis er eine imposante Fläche von 289 Hektar erreicht hatte. Der terrassenartige Weinberg wurde 1744 gestaltet, lediglich ein Jahr danach entstand auf diesem das berühmte Lustschloss Sanssouci im Rokokostil. Noch heute ist die vielseitige Anlage ein Anziehungspunkt für Besucher aus aller Herren Länder.

Schifffahrt Potsdam

Um Potsdam und seine Umgebung einmal aus einer anderen Perspektive kennen zu lernen, lohnt sich die Schlösser-Tour mit einem der Ausflugsschiffe vor Ort.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, die brandenburgische Landeshauptstadt zu erkunden. Neben der klassischen Stadtführung ist auch eine Schlösser-Tour mit dem Ausflugsschiff auf der Havel sehr zu empfehlen. Zudem hat Potsdam für Naturliebhaber und Erholungssuchende einiges zu bieten, wie beispielsweise an der Havel und den angrenzenden Seen. Hier warten neben naturnahen Parkanlagen auch einige Strandbäder, die vor allem in der heißen Jahreszeit für Abkühlung sorgen. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, im Stadtzentrum kleine Boote zu mieten. Mit diesen kann man eigenständig die Gewässer zwischen Potsdam und Berlin erkunden.

Weitere interessante Informationen über die brandenburgische Landeshauptstadt, ihre Sehenswürdigkeiten sowie diverse Freizeitmöglichkeiten hält das Portal Online-Destination.de unter dem foldenden Link bereit: https://www.online-destination.de/deutschland/potsdam/

Trier – eine Reise durch über 2000 Jahre Stadtgeschichte

Kürzlich habe ich eine neue Pressemitteilung rund um die geschichtsträchtige Stadt Trier veröffentlicht, die ich auch in meinem Blog gerne vorstellen möchte.

Pressemitteilung YS – In einigen Bundesländern haben wir derzeit Herbstferien, und viele nutzen die Zeit für einen Tagesausflug oder auch Kurzurlaub. Bei den mittlerweile kühleren Temperaturen eignet sich eine Städtereise in hervorragender Weise. Während das sonnigere Wetter eher für einen Stadtrundgang oder eine Stadtrundfahrt genutzt wird, kann man bei regnerischer Witterung zum Beispiel ein Museum besuchen oder auch ein historisches Bauwerk von innen besichtigen.

Das bekannte römische Stadttor Porta Nigra, das als das Wahrzeichen von Trier gilt.

Das bekannte römische Stadttor Porta Nigra, das als das Wahrzeichen von Trier gilt.

Wegen seiner wechselvollen Geschichte, die in der Antike beginnt, und der daraus entstandenen einzigartigen Sehenswürdigkeiten ist Trier auf jeden Fall eine Städtereise wert. Oftmals wird von dieser an der Mosel liegenden Stadt als die älsteste Deutschlands gesprochen, was jedoch von Historikern nicht eindeutig belegt werden kann. Gegründet wurde Trier vor mehr als 2000 Jahren unter dem Namen Augusta Treverorum zu Zeiten des Römischen Reichs. Besucher erwartet in der Stadt eine Vielzahl an einzigartigen historischen Sehenswürdigkeiten, die als herausragende Zeugnisse aus der Antike gelten. Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang vor allem das römische Stadttor Porta Nigra, bekannt auch als das Wahrzeichen von Trier. Dieses gilt als das besterhaltene römische Bauwerk seiner Art nördlich der Alpen. Seine Grundsteinlegung erfolgte um 170 n. Chr.. Zusammen mit anderen bedeutenden Monumenten der Stadt wurde es 1986 auf die Liste des UNESCO-Welterbes aufgenommen.

Trier-Amphitheater-2000px

Das Trierer Amphitheater wurde Ende des 2. Jahrhunderts n. Chr. als Unterhaltungsstätte für die Bevölkerung errichtet.

Auf dieser befindet sich auch das Amphitheater, das Ende des 2. Jahrhunderts n. Chr. als Unterhaltungsstätte für die Bevölkerung errichtet wurde. Heute können Besucher die gut erhaltene Anlage mitsamt der Ränge sowie der Kellerräume besichtigen. Als Römer verkleidete Schausteller geben des Weiteren einen kleinen Einblick in den antiken Schwertkampf. Erwähnenswert sind zudem die imposanten Kaiserthermen, die ursprünglich als Badesanstalt für die Bevölkerung geplant waren, was jedoch niemals umgesetzt wurde. Erbaut wurden sie zwischen dem 3. und 4. Jahrhundert n. Chr.. Im Laufe ihres Bestehens waren in den Kaiserthermen eine Kaserne, eine Burg sowie ein Kloster untergebracht. Zwischenzeitlich gehörten sie auch zur Stadtmauer. Heute kann die Anlage über- und unterirdisch besichtigt werden. Sie ist ebenfalls Teil des UNESCO-Welterbes, wie auch der eindrucksvolle Dom St. Peter, der als die älteste Bischofskirche in Deutschland gilt. Seine Fundamente wurden im 4. Jahrhundert n. Chr. gelegt.

Kaiserthermen in Trier

Blick in die Kaiserthermen, die ursprünglich als Badeanstalt für die Bevölkerung geplant waren. Diese können ober- und auch unterirdisch besichtigt werden.

Neben diesen Attraktionen verfügt die Stadt Trier über viele weitere beeindruckende Sehenswürdigkeiten und Kulturdenkmäler, angefangen von der Antike bis in die heutige Zeit. Da es hier derartig viel zu entdecken gibt, sollte man für eine Städtereise viel Zeit mitbringen, am besten mehrere Tage.

Der Rheinfall bei Schaffhausen

Einmalige Impressionen in meinem neuen Video

Im August haben wir im Zuge unserer Reise an den Bodensee auch den Rheinfall bei Schaffhausen in der Schweiz besucht. Dieser imposante Wasserfall gehört zu den drei größten in Europa. Über eine Höhe von beachtlichen 23 Metern stürzt er die Felsen hinab. Nur wenige Kilometer vom Bodensee entfernt gelegen ist er ein Anziehungspunkt für Besucher weit über die regionalen Grenzen hinaus. Von mehreren Plattformen aus hat man einen atemberaubenden Ausblick auf die zwischen den Felsen tosenden Wassermassen. Zu den Aussichtspunkten gehört auch das Schlösschen Wörth, das sich auf einer Insel im Rhein befindet.

Der Rheinfall bei Schaffhausen in der Schweiz

Der eindrucksvolle Rheinfall bei Schaffhausen gilt als einer der größten Wasserfälle Europas.

Am Rheinfall bei Schaffhausen werden längere und kürzere Rundfahrten mit dem Schiff angeboten. Eine der Touren führt zu dem auf der anderen Seite des Rheins gelegenen Schloss Laufen.

Video:

Unser letzter Tag: Besteigung des Stockholmer Rathausturms und Abreise

Unsere Schweden-Reise im Juni 2017

Inhaltsverzeichnis (einzelne Abschnitte bitte klicken):

Heute war unser letzter Tag in Schweden angebrochen. Zum letzten Mal packten wir unsere Koffer. Diese deponierten wir nach dem Frühstück noch bis zum frühen Nachmittag im Hotel. Dann machten uns auf den Weg zum Rathaus, um an der Turmbesteigung teilzunehmen. Da wir bis zum nächsten Aufstieg noch ein wenig Zeit hatten, nutzen wir diese im zugehörigen Garten, um noch ein paar Fotos zu machen.

Stockholm Rathaus

Das Stockholmer Rathaus mit seinem 106 Meter hohen Eckturm. Erbaut wurde es zwischen 1911 und 1923 nach den Vorlagen des Architekten Ragnar Östberg.

Im Stockholmer Rathaus, das auch als Stockholms stadshus bekannt ist, befindet sich der Sitz der Stadtregierung und des Stadtparlamentes. Das eindruckvolle Gebäude liegt am südöstlichen Ende der im Mälarsee gelegenen Insel Kungsholmen. Erbaut wurde es zwischen 1911 und 1923 nach den Entwürfen des Architekten Ragnar Östberg im Stil der schwedischen Nationalromantik, seine Einweihung fand am 23. Juni 1923 statt. Der Ost- und der Südflügel des Verwaltungsgebäudes zeigen auf den See. Zusammengefasst werden diese Gebäudeteile von dem 106 Meter hohen Eckturm, der mit dem Reichswappen Tre Kronor abschließt.

Um auf den Turm zu gelangen, besteht für eine begrenzte Anzahl von fünf Personen die Gelegenheit, den Aufzug bis zur halben Höhe zu nehmen. Von dieser Möglichkeit machte ich kurzerhand Gebrauch, Michael hingegen legte den kompletten Aufstieg über die Treppen zurück. Zunächst ging es bei ihm ein breites Treppenhaus hinauf, das später schließlich enger wurde. Wo der Aufzug endet, befindet sich ein Zwischenstockwerk mit Figuren. Die Treppen gingen weiter, und der Gang wurde noch ein wenig enger. Im oberen Teil führte über eine weitere Strecke eine Steigung hinauf, und es kaman nur gelegentlich 2-3 Treppen. Auf der letzten Etappe führt noch einmal  eine steile Treppe nach oben, bis man schließlich auf die Plattform gelangt. Michael wollte beim Aufstieg die Stufen zählen, hatte es aber nach mehrmaligem Verzählen aufgegeben. Ich legte ebenfalls die obere Hälfte des Aufstiegs zu Fuß zurück.

Stockholm Alstadt Gamla Stan

Blick vom Stockholmer Rathausturm auf die Altstadt Gamla Stan mit der Insel Ridderholm im Vordergrund.

Oben angekommen, hatten wir einen imposanten Ausblick auf Stockholm und die weitere Umgebung. Hier entstehen die meisten typischen Bilder von Stockholms Altstadt Gamla Stan mit der Insel Ridderholm im Vordergrund. Leider ging während unseres Aufenthalts auf der Aussichtsplattform zwischenzeitlich immer wieder die Sonne weg. Trotzdem können wir von hier oben einige sehr schöne Aufnahmen inklusive eines Videos machen. Insgesamt dauerte unser Aufenthalt nur 15 Minuten, mitsamt des Auf- und Abstiegs kamen wir auf 35 Minuten. Danach mussten wir alle wieder unten sein, so dass die nächste Gruppe nach oben steigen konnte. Genau in dem Moment, als wir den Abstieg antraten, brach ein Feueralarm aus, so dass wir wieder (per Treppe natürlich) nach unten mussten. Beim Abstieg darf der Aufzug nicht genommen werden, erst recht nicht bei Feueralarm.

Dieses Mal ließ sich Michael (auch vom Alarm) nicht ablenken und zählte die Treppen. Er kam auf 339 Stufen (inkl. der Einzelstufen im oberen Bereich mit der Steigung). Ich habe nachträglich noch auf mehreren Webseiten recherchiert, dort wird von 365 Stufen gesprochen.

Stockholm Schloss

Am Stockholmer Schloss – ein letztes Mal.

Als wir wieder unten ankamen, stieg uns ein verkokelter Geruch in die Nase, auch die Feuerwehr war zwischenzeitlich zu hören. Doch offenbar schien nichts Schlimmeres passiert zu sein, möglicherweise wurde der Alarm durch die Bauarbeiten am gegenüberliegenden Gebäude des Rathauskomplexes ausgelöst. Zum Abschluss gingen wir noch ein letztes Mal in die Altstadt, um gegebenenfalls die Wachablösung am Schloss mitzubekommen. Doch wir kamen zu spät.  Wir machten noch einige Bilder vom Schloss und der Umgebung, dann gehen wir zurück zum Hotel, um die Koffer zu holen.

Stockholm Platz Stortorget

Zum Schluss passierten wir auch noch einmal den in der Stockholmer Altstadt gelegenen bekannten Platz Stortorget.

Am Hauptbahnhof angekommen, kauften wir die Tickets für den Arlandaexpress, der uns zum Flughafen bringen sollte. Wir hatten Glück, und es fuhr gerade eine Bahn ab. Überpünktlich kamen wir am Flughafen an, so dass wir in Ruhe einchecken und unser Gepäck aufgeben konnten. Beim Einchecken und der Gepäckaufgabe ging alles per Automat, was für uns recht ungewohnt war. Wir erhielten jedoch Hilfe von Flughafenmitarbeitern.

Der Durchgang durch die Sicherheitsschleuse ging zügig und problemlos. Allerdings staute es sich beim Einstieg ins Flugzeug, da einigen Fluggästen nicht bewusst war, dass man auch hinten einsteigen kann. Dies wurde sogar mehrfach über Lautsprecher gesagt. Infolgedessen kam es zu Verzögerungen, das Flugpersonal befürchtete, dass wir nicht mehr pünktlich starten konnten. Es klappte jedoch noch rechtzeitig, so dass wir pünktlich in Frankfurt am Main landeten. Ein wenig wehmütig gingen wir in Richtung Gepäckausgabe, um unsere Koffer in Empfang zu nehmen. Hinter uns lagen aufregende Tag, wir hatten viel gesehen und erlebt. Noch lange werden wir von dieser Reise zu erzählen haben. 🙂

Stockholm Flughafen Arlanda

Und jede Reise geht leider irgendwann wieder zu Ende – diese wird uns noch lange in Erinnerung bleiben!